Mittwoch, 7. April 2010

Erschrocken und entsetzt

Manchmal ist die Schulbehörde ja sehr schnell. Ich hatte bereits heute eine (erste) Antwort auf meinen Brief vom letzten Donnerstag. Ich möchte sie meinen Lesern nicht vorenthalten:

"Sehr geehrte Frau ..., vielen Dank für Ihr Schreiben vom 01.04.10, gerichtet an die Senatorin Christa Goetsch. Frau Goetsch hat mich gebeten, Ihnen zu antworten. Bitte erlauben Sie mir zunächst, Ihnen mein Mitgefühl für Ihre Behinderung und meinen Respekt vor Ihrer Willensstärke auszudrücken. Selbstverständlich dürfen Sie davon ausgehen, gerade von staatlichen Stellen nicht wegen Ihrer Behinderung benachteiligt oder gar diskriminiert zu werden. Über Ihre Schilderung bin ich gleichermaßen erschrocken und entsetzt. Ich habe Ihr Schreiben zum Anlass genommen, eine Untersuchung dieser Angelegenheit einzuleiten. Diese wird voraussichtlich ein bis zwei Wochen in Anspruch nehmen. Bis dahin bitte ich Sie um Geduld. Mit freundlichen Grüßen"

Ich glaube nicht, dass viel mehr passiert. Aber wenigstens scheint man auf die Sache aufmerksam geworden zu sein.

Kommentare :

BigDigger hat gesagt…

Hab ja gesagt, dass die Goetsch das selbst nicht auf den Tisch bekommt, sondern beim Referendar versandet. Ich glaube nicht, dass der Bürosesselprinz da irgend etwas "erreicht".

Anonym hat gesagt…

Ews geht doch nicht darum, dass da direkt etwas "erreicht" werden soll, oder dass etwas "passiert".
Es wird eine Anfrage an die Schule geben, die Begebenheit aus Sicht der betreffenden Sekretärin zu schildern - wie diese Schilderung aussieht, kann man sich ja vorstellen.
Dennoch wird es der Schulleitung bekannt werden, evtl. folgt eine Ermahnung, in Zukunft "sensibler" zu sein. Zumindest aber wird die Sekretärin merken, dass sie nicht einfach tun und lassen kann, was sie möchte, sondern dass sie unter einer gewissen Kontrolle steht.
Und all zu viele solcher "Untersuchungen" wird die Dame bestimmt nicht sammeln wollen.