Montag, 9. Mai 2011

Besoffener Rollifahrer

In Hagen (NRW) fuhr laut Pressemitteilung der Polizei (unter anderem) ein Rollstuhlfahrer (29) auf der dortigen Volmestraße ganz böse Schlangenlinien. Auf Nachfrage soll er angegeben haben, etliche Schnäpse getrunken zu haben. Eine Alkoholkontrolle ergab 1,5 Promille.

Soweit sicherlich nichts besonderes. Es soll auch besoffene Rollifahrer geben. Nachdenklich stimmt mich allerdings der Satz: "Auf alle erwischten Verkehrsteilnehmer kommen empfindliche Strafen, Punkte in Flensburg und Fahrverbote zu."

Dumm gelaufen, äh gerollt, würde ich sagen. Nächsten Monat wird der arme Behinderte also seinen Rollstuhl schieben müssen. Das kommt davon!

Kommentare :

BigDigger hat gesagt…

Clown gefrühstückt?

Alle, die es nicht gepeilt haben: Sollte der besoffene Rollifahrer im Besitz einer Fahrerlaubnis sein (so wie Jule), hat es in der Tat Konsequenzen. Oder wenn er noch einen nachmachen will. Zwar ist absolute Fahruntüchtigkeit (bei Radfahrern, Rollis dürften analog gelten) bei 1,6 Promille angenommen, aber diese Grenze kann deutlich niedriger liegen, wenn Ausfallerscheinungen (wie hier) erkannt werden. Das kann ein Fahrverbot (mit Kraftfahrzeug) zur Folge haben oder auch eine deutlich erhöhte Geldstrafe (wenn er aufs Kraftfahrzeug angewiesen ist) - oder auch ersatzweise Haft, wenn er nicht zahlen kann.

Aber ich bin mir sicher, liebe Jule, dass Dir das schon vor meinem Vortrag klar war. Oder haste einfach Kommentare von mir vermisst? ;)

Sally hat gesagt…

Hagen ist gaaanz in der Nähe von meinem Internat (jetzt könnnen alle rätseln, wo ich wohne^^). Ich wette, der Rollifahrer kommt da her. ;)

Olli hat gesagt…

Heheh, und erwischte besoffene Fußgänger dürfen dann nicht mehr laufen, sondern werden von Ein-Euro-Jobbern auf einer Sänfte getragen.