Samstag, 5. November 2011

Hosengrabscherei

Seit einer Woche bin ich endlich fertig mit meinem dreimonatigen Pflegepraktikum, das ich für mein Studium brauche. Der eine Monat in der Pflegeeinrichtung wird angerechnet, so dass ich nur zwei Monate im Krankenhaus arbeiten musste. Ich bin reif für die Insel, aber ich habe es geschafft. Es war spannend, ich habe sehr viel dazugelernt, sehr viele Leute kennen gelernt und vor allem: Dinge erlebt, die ich niemals erleben wollte. Und von denen ich mich frage, ob sie mich auf meinem Lebensweg ein Stück nach vorne gebracht oder lediglich nicht aus der Bahn geworfen haben.

Seit einer Woche habe ich also wieder mehr Zeit, vor allem mehr Zeit zum Bloggen. Entsprechend muss es einen guten Grund geben, warum dann in den letzten Tagen so wenige neue Beiträge erschienen sind wie schon lange nicht mehr - keiner. Es gab einen guten Grund. Und dieser gute Grund ist leider gleichzeitig ein schlechter Grund: Frank hat mir dringend davon abgeraten, irgendetwas schriftliches zu äußern, was nicht durch seine Hände gegangen ist und jede Kommunikation zu unterlassen, die nicht unbedingt sein muss. Inzwischen hat er diesen Rat wieder zurückgenommen.

Was passiert ist, ist so unglaublich, dass ich fest damit rechne, dass die ersten Kommentare mich nach den Pillen fragen, die ich vor Verfassen dieses Beitrags eingeworfen habe. Nein, ich habe die Krankenhausapotheke nicht überfallen und ich hatte auch keinen Schlüssel für den Giftschrank auf der Station. Ich bin ganz nüchtern.

Alles begann damit, dass ich am Freitagabend eine SMS von meiner Mutter bekommen hatte, in der sie schrieb: "Nachdem ich nun wirklich alles versucht habe, was eine Mutter tun kann, um dir zu helfen, gebe ich es auf. Ich lasse mich von dir nicht mehr erniedrigen. Von mir wird keine Reaktion mehr kommen. Vielleicht bist du nun zufrieden. Lebe wohl."

Ich dachte zunächst: Okay. Sie ist nicht glücklich, aber sie hat verstanden, dass sie mich in Ruhe lassen soll. Das ist ein erster Schritt und wenn sie dann in ihrer Therapie ein Stück weiter gekommen ist, wird sie vielleicht verstehen, was sie falsch gemacht hat und künftig anders handeln. Dann kann man vielleicht einen neuen Versuch starten.

Ich habe Frank davon erzählt und bin mit ihm so verblieben, dass wir diese einmalige Aktion als Anerkennung der Auflagen werten und nicht deshalb schon das Gericht einschalten, auch wenn sie damit bereits gegen die Auflagen verstoßen hat. Wenn ansonsten danach Ruhe ist, belassen wir es dabei. Sollte keine Ruhe sein, könnte das später immernoch mit einfließen, denn man ist ja nicht verpflichtet, alles sofort dem Gericht zu melden.

Das Wochenende war entspannt, wir haben mir ein paar Leuten eine Handbiketour an der Elbe gemacht, später zusammen gekocht, es waren zwei sehr schöne Tage. Die neue Woche brachte dann die erste Schwimmstunde, bei der meine Mutter nun wirklich damit rechnen muss, dass es Konsequenzen hätte, wenn sie dort auftaucht. Das weiß selbst ein kleines Kind.

Ich habe mir gedacht, dass ich ganz entspannt mein Schwimmtraining mache, denn es würde schon an Hysterie grenzen, wenn ich sie suchen würde. Ich wollte mich entspannen und darauf vertrauen, dass nun wirklich Schluss mit dem Theater ist. Unsere Bahn war mehr als überfüllt, so dass sich an den Enden jeweils Schlangen bildeten. Man muss ja immer etwas Abstand zum Vordermann lassen, und wenn zu viele Leute in der Bahn sind, muss man am Rand kurz warten, bevor man starten kann. Hier bildeten sich bereits Schlangen aus vier oder fünf Leuten. Ätzend, aber nicht zu ändern.

Während ich also am Rand klammerte, sah ich, wie 25 Meter entfernt auf der anderen Seite meine Mutter in der dort abgestellten Sporttasche von Tatjana wühlte und ihre Mappe mit Klemmbrett rauskramte und aufklappte. In dieser Mappe sind alle möglichen Aufzeichnungen von ihr: Trainingspläne, Anwesenheitslisten und ähnliches. "Und eine Adressen- bzw. Telefonliste", schoss es mir durch den Kopf. Ich war zwar noch nicht dran, egal, ich drängelte mich einfach dazwischen und schwamm quasi mittig durch die Bahn und etlichen Leuten in die Quere - vermutlich meine Tagesbestzeit. Drüben angekommen, klammerte ich mich einfach an irgendwelchen Leuten fest, zog mich zwischen ihnen an den Beckenrand, stützte mich auf und brüllte Tatjana an: "Tatjana, was macht sie da?"

Tatjana drehte sich um, ging auf meine Mutter zu, sprach sie an, wollte ihr das Klemmbrett aus der Hand nehmen. Meine Mutter hielt es mit beiden Händen fest und zappelte wie ein kleines Kind, das seine Sandschaufel nicht hergeben möchte. Tatjana krallte sich mit beiden Händen ihre Mappe und drückte meine Mutter mit dem Ellenbogen weg und drehte sich mit dem Rücken zu ihr. Jetzt begann meine Mutter, mit den flachen Händen auf Tatjana einzuprügeln, ebenfalls wie ein kleines Kind, dem man sein Spielzeug weggenommen hat. Tatjana drehte sich um und schubbste sie nochmals zurück, diesmal mit den Worten: "Beim nächsten Ding tut es weh. Legen Sie es nicht drauf an."

Da Vereinstraining war, ist kein Schwimmhallenpersonal in der Halle. Ein Typ eines anderen Sportvereins, der in der Nachbarbahn trainiert, kam Tatjana zur Hilfe. Ohne ein Wort packte er meine Mutter von hinten an der Jacke, schob sie vor sich her, machte den Notausgang auf und schob sie nach draußen auf die Wiese. Tür wieder zu. Damit war das Problem vorerst gelöst, da sie vorne nicht mehr reinkommt. Ab 18.00 Uhr ist Vereinstraining und wer bis 18.15 Uhr nicht drin ist, steht draußen. Sie muss also bereits vor 17.00 Uhr (letzter Einlass) eine reguläre Eintrittskarte gelöst und sich so lange irgendwo im Gebäude aufgehalten haben.

Meine Schwimmstunde war damit erstmal zu Ende. Tatjana beruhigte mich und wie sich dann herausstellte, war keine Adressenliste in der Mappe gewesen. Tatjana sagte, sie hätte sie nur in ihrem Handy und das liegt ausgeschaltet in ihrem Rucksack. Da war sie aber nicht dran. Das einzige, was fehlte, war ein Zettel, den Tatjana zu Hause ausgedruckt hatte, da ging es um eine Weihnachtsfeier. Es handelte sich um eine Rundmail, auf der oben alle unsere Mailadressen sichtbar waren. Aber Mailadressen kann man im Notfall ändern oder den Spamfilter entsprechend konfigurieren.

Tatjana brachte mich nach dem Training zum Auto. Das Auto war ganz, meine Mutter war weg, alles schien in Ordnung. Bis ich am Mittwochabend eine Mail von der Mutter eines 14jährigen Jungen, der mit uns trainiert und in der selben Bahn geschwommen ist wie ich, bekomme. Die Mail ist in Kopie an einen großen Verteiler geschickt, einschließlich Tatjana, einschließlich Abteilungsleitung, einschließlich Vorstand, insgesamt acht Personen. In der Mail verlangt diese Mutter von mir eine schriftliche Erklärung, dass ich mich freiwillig verpflichte, ihren Sohn künftig in Ruhe zu lassen.

Man wolle keine große Sache daraus machen, aber ihr Sohn sei 14 und noch am Anfang seiner geschlechtlichen Entwicklung. Er finde meine Nähe zu ihm schmeichelhaft, nur sei er noch damit überfordert, mich mit dem Nachdruck zurückzuweisen, den ich offensichtlich bräuchte. Sie hätte sich gewünscht, dass ein einfaches "Nein" von ihm ausreiche, stattdessen müsse sie als Mutter einschreiten. Das falle ihr nicht leicht. Sie wirft mir vor, dass ich ihren Sohn an diesen Wartepositionen am Bahnende regelmäßig von hinten umarmt und ihm an und einmal sogar in die Badehose gegriffen haben solle. Auch wenn der Sohnemann sich nicht so deutlich wehre, wie es vielleicht angebracht wäre, wünsche er diesen Kontakt und vor allem diese Hosengrabscherei nicht. Sie bittet darum, dass auch der Verein noch einmal mit mir Tacheles redet und meinen Verbleib in dieser Trainingsgruppe davon abhängig mache, dass ich ausdrücklich versichere, küntig diese Grenzen zu beachten.

Ich fiel aus allen Wolken, denn an diesem Vorwurf war nichts dran. Null. Ich komme mit diesem Jungen zurecht, ich quatsche mit dem, wir albern manchmal ein bißchen herum, er ist oft recht kiebig zu den Mädels, aber mehr nicht. Ich will nix von dem und er auch nicht von mir. Was sollte also diese Mail? Wollte er so mit mir ins Gespräch kommen? Hatte ich ihm etwas getan? War er eifersüchtig? Hatte ich ihn mit meinen Beinen berührt, ohne etwas davon gemerkt zu haben? Alles unwahrscheinlich. Es wurde eine aktive, belästigende Handlung beschrieben. So etwas passiert nicht aus Versehen.

Am nächsten Morgen wurde ich von unserem Abteilungsleiter angerufen und ins Büro bestellt. Ich überlegte, ob ich Frank mitnehmen sollte. Ich entschied mich dafür, Frank nahm sich auch die Zeit und sagte einen anderen Termin ab. Ich bat ihn, sich im Hintergrund zu halten und mich möglichst selbst sprechen zu lassen, denn eigentlich kann man mit unserem Chef sehr gut reden. Alleine die Tatsache, dass er zunächst meine Darstellung hören wollte, bevor er irgendetwas unternimmt, zeigt eigentlich, dass das ein sehr fairer Typ ist.

"Was ist denn das für eine beschissene Geschichte?" fragte er mich. Ich sagte ihm, dass ich absolut nichts getan hätte. Absolut nichts. Ich will auch nichts von dem Typen. Er sagte mir dann, dass es überhaupt kein Problem gewesen wäre, wenn die Mail von einem anderen Mitglied gekommen wäre und sich dieses Mitglied darüber beschwert hätte, dass er mich und meinen Freund dabei beobachtet hätte. Dann hätte ich jetzt von ihm einen symbolischen Anschiss bekommen, so etwas doch während des Trainings zu unterlassen, weil das andere nervt, und dann wäre es erledigt. "Geht dann halt in die Umkleide und erledigt das dort. Aber schließt vorher ab."

Nur das hier sei etwas anderes: Der Junge ist 14 und damit steht er unter besonderem Schutz. Alles, was nicht eindeutig einvernehmlich geschehen sei, sei gegen den Willen geschehen und damit strafbar. Und wenn er noch so willig geguckt habe, wenn er später sagt, er habe das nicht gewollt, zähle nur noch das. "Jule, warum lässt du dich überhaupt mit einem 14jährigen ein?" - "Ich habe überhaupt nichts gemacht!!! Ich habe den nicht mal angeguckt!" - "Ich glaube dir das. Nur ich muss auch der anderen Partei glauben. Sonst darf ich diesen Job hier nicht machen." - "Das bedeutet?" - "Schreib mir was dazu. Antworte auf die Mail, setz mich in Kopie. Dann wird sich die Mutter ja irgendwie nochmal äußern. Solange kann ich dir nicht mehr gestatten, an unseren Gruppen teilzunehmen. Du unterschreibst mir also an Ort und Stelle, dass du das vorläufige Hausverbot erhalten hast."

Ich guckte Frank an, der zuckte nur mit den Schultern. Ich fing an zu heulen. "Das kann doch jetzt nicht wahr sein. Ich hab nichts gemacht!" - "Jule, ich glaub dir das. Aber mir sind die Hände gebunden. Ich werde die Mutter spätestens 24 Stunden nach deiner Mail anrufen und versuchen, zu einer Lösung zu kommen. Das verspreche ich dir. Wenn sich das alles geklärt hat, darfst du sofort wieder mitmachen. Aber bis dahin musst du dich erstmal gedulden. Schreib sofort was dazu, je schneller geht es."

Ich antwortete der Mutter schriftlich, dass ich die Vorwürfe entschieden zurückweise. Ich hätte ihren Sohn nicht angefasst und ich könne mir nicht erklären, wie es zu seiner Behauptung gekommen ist. Ich würde es sehr begrüßen, wenn wir uns zusammen mit einem Moderator, beispielsweise dem Chef des Vereins, treffen und gemeinsam über den Vorfall sprechen könnten. Es kam keine Antwort.

Gestern morgen rief der Verein bei der Mutter an. Sie habe abgestritten, jemals eine solche Mail geschrieben zu haben und sie habe auch keine Antwort erhalten. Auch hätte sich der Sohn nie bei ihr beschwert. Die Mutter könne meinem Namen ein Gesicht zuordnen, da sie mich das eine oder andere Mail beim Training oder beim Trainingslager, wenn sie ihren Sohn vorbeigebracht oder abgeholt hätte, gesehen habe. Sie hätte mich als nett und freundlich wahrgenommen und auch ihr Sohn hätte niemals schlecht über mich geredet, im Gegenteil. Aber er habe doch eine Freundin und ... blabla.

Bei der weiteren Überprüfung kam heraus, dass die Mailadresse der Mutter unter vorname-nachname@gmx.de registriert war. Die Mailadresse, von der diese komische Mail gesendet worden war, lautete vorname-nachname@gmx.net. Außerdem war ein vollständiger Name übermittelt worden, so dass man nur über "Eigenschaften" die dahinter stehende Mailadresse angezeigt bekam. Die Mutter des Jungen war genauso in dem Mailverteiler zur Weihnachtsfeier wie der Junge selbst. Und den Zettel hatte ... meine Mutter.

Ich darf inzwischen wieder Sport machen. Aber der Verein war so gar nicht amused und meinte, dass er so einen Stress nicht haben wolle. Ich solle also daran mitwirken, dass dieses Theater aufhöre. Dieses Theater stünde in Verbindung mit meiner Person und der Verein wünsche dieses Theater nicht. Immerhin konnte ich erreichen, dass meiner Mutter auch vom Verein ein Hausverbot für sämtliche Trainingsstätten ausgesprochen worden ist. Sie bekommt es per Einschreiben zugestellt. Gleichzeitig ist noch gestern ein Fax an das Gericht rausgegangen, das die Bannmeile angeordnet hatte. Frank hatte mir das getippt, so dass ich es nur noch unterschreiben und abschicken musste. Darin heißt es, dass ich die SMS bekommen habe, sie in der Halle aufgetaucht ist, dabei Dokumente mit Daten aus einer Tasche entwedet hat und diese anschließend vermutlich verwendet hat, um diese Mail zu schreiben. Ich ließe mich gerade anwaltlich beraten, ob über diese Meldung hinaus noch eine Strafanzeige wegen Verleumdung sinnvoll erscheine. Frank meinte: Das dritte Ding wird richtig teuer, wenn sich der Verdacht bestätigt, dass sie dahinter steckt.

Insofern hatte die SMS, die ich am letzten Freitag bekommen hatte, wohl eine ganz andere Bedeutung als zunächst gedacht. "Nachdem ich nun wirklich alles versucht habe, was eine Mutter tun kann, um dir zu helfen, gebe ich es auf." Das bedeutet anscheinend, dass sie nun alles versucht, was eine Verrückte tun kann, um mir zu schaden - das kann ja heiter werden.

Kommentare :

Anonym hat gesagt…

Die Frau ist krank. Jetzt glaube ich es auch.

Anonym hat gesagt…

Hoppala ... jetzt wird es richtig kriminell.

Möchte nicht den Teufel an die Wand malen,aber wer zu so etwas fähig ist,
der wird zu einer echten Gefahr.

Pass gut auf dich auf und schaue zu,das du Abends nicht alleine unterwegs bist.

Ivonne hat gesagt…

Du liebe Güte, das nimmt ja Ausmaße an bei deiner Mutter - einfach unglaublich. Wo soll das noch hinführen? Ob ihr überhaupt klar ist, welche Konsequenzen die Verletzung des Beschlusses hat? Mir scheint, das sie wohl aufgrund ihrer Erkrankung die Tragweite gar nicht begreift.

Hat sie denn während des Schwimmtrainings auch andere Leute angesprochen oder wie um alles in der Welt hat sie in Erfahrung gebracht, das dieser Junge 14 Jahre alt ist? Mit einer falschen Altersangabe wäre der Schwindel mit der Mail ja sofort aufgeflogen.

Ich wünsche dir jedenfalls jede Menge starker Nerven um dieses Trauerspiel durchzustehen.

Jule hat gesagt…

@Ivonne: Sie hat zum Glück noch keine anderen Leute angesprochen. Nur von fast allen Wettkämpfen stellen Veranstalter Melde- und Ergebnislisten online mit Name, Vorname, Jahrgang und Verein. Einmal den Namen bei Google eingeben und man hat den Geburtsjahrgang. Die Chancen, dass er dieses Jahr schon Geburtstag hatte, stehen 1:6. Ich hab es jetzt nicht überprüft, aber vielleicht steht sogar noch irgendwo sein komplettes Geburtsdatum im Internet, bei Facebook oder sonstwo.

Anonym hat gesagt…

Verfluchte Scheiße.
Deine Mutter mag nicht mehr alle Tassen im Schrank zu haben, aber dumm ist sie ganz offensichtlich nicht und die "kriminelle Energie", die sie darein gesetzt hat, Dich zu diskreditieren, ist beachtlich.
Ich lese hier jetzt seit ein paar Jährchen still mit. Das, was gerade abgeht, ist seit dem Unfall selbst so ziemlich das Haarsträubendste.

Bislang hatte ich eigentlich immer gehofft, daß "sich das irgendwie schon geben wird" und ich bin ein Verfechter davon, niemals unnötig Porzellan zu zerschlagen und niemals eine Brücke hinter sich abzureißen.

IANAL, aber ich würde Dir dringend dazu raten, die Anzeige zu stellen oder meinetwegen durch den Verein stellen zu lassen, so sie sich in diesen Scheiß einmischen wollen:

1.) Die Überlegtheit (sollte ich Perfidität sagen?), mit der sie vorgegangen ist, wird sie nicht von sich aus ablegen. Das war kein spontaner Racheakt: Sie hält sich wohl für Deine Retterin und versucht, Dich aus dem ja ach so schädlichen Umfeld rauszubekommen. Davon wird sie auch kein Ordnungsgeld abhalten und auch keine 60 Tage gesiebte Luft. Vom Gegenteil überzeugen kannst Du sie aber auch nicht.

2.) Sie hat sehr deutlich gezeigt, zu welchen überlegten Handlungen sie fähig ist. Ich will Dich ja nicht entmutigen, aber es ist wohl reichlich blauäugig zu glauben, daß sie nicht weitere Wege suchen und finden wird, um Dir zu schaden. Menschen mit ihrer Krankheit wird gerne nachgesagt, sehr erfolgreich Menschen manipulieren zu können. Früher oder später wird ihr gelingen, mehr herauszufinden und sie wird dieses Wissen auf ihre Art nutzen.

3.) Je mehr davon aktenkundig ist, desto eher hast Du Chancen, juristisch was auszurichten. Wenn Du's sein läßt, wird es später nur schwerer.

Alles, was Du jetzt zögern könntest, wird das Problem nicht lösen sondern bestenfalls ein wenig herauszögern.

Daniel

Sally hat gesagt…

Oha. So ein Irrsinn... o_o Da kann man nur hoffen, dass dementsprechende Konsequenzen (Anzeige etc.) auch fruchten. Ich hätte ehrlich gesagt nicht erwartet, dass sie sich über die EV so krass hinwegsetzt.... =/

Alles Liebe, halt die Ohren steif...

Der Pottspasti

Ivonne hat gesagt…

Ahhh, an Wettkampflisten etc. hatte ich jetzt überhaupt nicht gedacht. Klar, der Rest ist dann Dank Tante Google ein Klacks.

Besteht eigentlich die Möglichkeit einer Zwangseinweisung wenn sie fortgesetzt gegen die EV verstößt? Gerade ja auch mit dem Hintergrund ihrer Erkrankung.
Ich glaube nämlich nicht (wie auch Daniel weiter oben schon schrieb), das sie sich von Ordnungsgeld bzw. Ordnungshaft beeindrucken lassen wird. Anzeige würde ich aber in jedem Fall stellen, aber da hast du ja in Frank einen exzellenten Anwalt, der dich berät.

Oder könntest du evtl etwas über ihre Therapeuten erreichen? Ihnen die Situation schildern, damit sie verstärkt auf deine Mutter einwirken können die unerwünschten Kontaktaufnahmen zu unterlassen.
Oder macht sie derzeit keine Therapie mehr?

Anonym hat gesagt…

Also, ich wundere mich ja ein bißchen über den Abteilungsleiter. Ist ja schön, daß er das alles so objektiv-seriös-nach-Vorschrift behandelt, aber... hä?

1. E-Mails sind von vornherein der falsche Weg für sowas.
2. E-Mails ohne Signatur sind überhaupt der falsche Weg für sowas.
3. E-Mails ohne Signatur an einen Verteiler disqualifizieren alles.
4. Angesichts dessen kein Telefonanruf bei der Mutter? Wie bitte? Bin ich im falschen Film?

Das war nicht fair, sondern... äh, naja.

Anonym hat gesagt…

War abzusehen das die EV nicht das Schlusskapitel ist. Du hast mit Frank IMHO einen guten Rechtsbeistand an deiner Seite (o.k. Ist jetzt subjektiv aber nach allem was ich hier so gelesen habe scheint er ein kompetenter Kollege zu sein). Halte dir bitte vor Augen das dies nicht die letzte Aktion gewesen ist, so bitter es klingen mag aber da kommt noch mehr. Deswegen wuerde ich auch die Anzeige machen. Halt die Ohren steif ;) Du schaffst das !

Andreas

Anonym hat gesagt…

Traust du deiner Mutter eigentlich so viel Sachverstand zu,
also einen Account bei gmx anlegen,
die genauen Daten zu googeln ..??

meine Eltern wären dazu ganz sicher nicht in der Lage.

Du ziehst ja so einige schräge Situationen und auch Typen magisch an,
nicht das sich jemand die Story mit der Mutter zu nutzen macht
und dir ganz übel mitspielen will.

Kornblumenblau hat gesagt…

oh man, voll krass! ich drück die daumen dass das ganze bald ein ende hat!

Anonym hat gesagt…

Ich habe noch nie eine Mail mit Signatur bekommen. Die Rückfrage: "Haben Sie wirklich die Mail geschrieben?" könnte auch genau in die falsche Richtung laufen. Nämlich, dass die Mutter sich nicht ernst genommen fühlt oder das als Einschüchterungsversuch wertet. Muss man damit rechnen, dass gestörte Leute so eine Scheiße verzapfen und sich vorher so weit ins Thema lesen? Nein.

Es ist schon beachtlich, was Leute mit der Erkrankung zustande bringen. Aber es passt leider ins Bild, in meinem Freundeskreis war es ähnlich.

Ich wünsche dir viel Kraft, Jule.

Anonym hat gesagt…

Hey Jule,

hiermit möchte ich mich entschuldigen für meinen Kommentar vor einigen Wochen bezüglich dessen, dass du keinen Kontakt zu deiner Mutter wünschst. Ich habe wie immer deine Beiträge verfolgt und bin zu dem Schluss gekommen dass es das Beste für dich ist den Kontakt vorerst abzubrechen und keine Rücksicht auf die "Muttergefühle" zu nehmen ;).

Viele herzliche Grüße und alles Gute!!!

*Biene*

Anonym hat gesagt…

Wieso Rückfrage? "Guten Tag, Frau X, Ihre Mail bezüglich ... ist der Grund dafür, daß ich Sie anru" - "Äh, welche Mail?"

Ich meine, da kommt auf einem extrem unsicheren Weg eine Information, die mich plötzlich in die Situation versetzt, drastische Maßnahmen zu ergreifen- da sichere ich mich doch ab???

Davon abgesehen: Auch von mir die besten Wünsche für die Zukunft.

baka hat gesagt…

huhu Jule..

es ist echt krass was deine Mutter da abzieht..
ich schicke dir mal unbekannter Weise ne dicke Kuhhaut und nen Container voll Kraft...

Weißt du, wo deine Mutter in Therapie ist? Ich würde die Therapeuten informieren, was sie zur Zeit abzieht..
und ihnen auch von deiner evtl. Absicht, irgendwann, wenn deine Mutter sich wieder eingekriegt hat, sie in einer Familientherapie zu treffen..

Ich denke, das du sie nicht nur Sanktionieren solltest, sondern auch den Weg für die Hilfe (und damit folgende Ruhe für Dich) ebnen..

Liebe Grüße Baka

Anonym hat gesagt…

Ich frag mich immer noch, ob deine Mutter tatsächlich irgendwo in Therapie ist, oder ob du das nur glaubst. Ich würde nicht nur eine Anzeige schreiben, ich würde verdammt nochmal zusätzlich (wie schon mal vorgeschlagen wurde) den Sozialpsychiatrischen Dienst oder das Betreuungsgericht anschreiben! Sie wird auch wegen hoher Strafen nicht vor weiteren Belästigungen abschrecken, so ist das nun mal bei kranken Personen! Was verstehe ich hier nicht? Warum kommt dir dieser Weg nicht in den Sinn? Warum willst du es offenbar nicht? Nur so kann ihr geholfen werden, denn offenbar lehnt sie ja jegliche vernünftige (psychiatrische) Therapie ab.

Bondage hat gesagt…

Ich würde dir auch raten evt. eine Betreuung für deine Mutter zu beantragen. Das kannst du anonym machen bzw. würde sie nicht wissen, dass der Antrag von dir kommt. Wenn ich das bei meinem Vater damals auch gemacht hätte, wäre es vielleicht nicht so weit gekommmen. Bei ihm fing es auch mit stalken an, dann kam es zu Verleumdungen, dann zum Einbruch und letztendlich stand er mit geladener Waffer vor uns, hielt sie abwechselnd meiner Mutter und sich selbst an den Kopf. Er war da auch immer ganz kreativ, mal gab er sich als UPS aus, um ins Haus zu kommen, dann hackte er sich in die Emails meiner Mutter ein, dann rief er anonym beim Chef an und verbreitete ganz haarsträubende Geschichten und so weiter - es kam immer ein dickes Ding nach dem anderen. Jedesmal wenn man dachte "Gut, schlimmer kann es ja jetzt nicht mehr werden" wurde es genau das. Wie ich ja schon in meinem letzten Kommentar schrieb, war er damals hoch psychotisch. Er wusste nicht mehr was Realität ist und was nicht. Er sah meine Mutter und ihren Lebensgefährten als Feinde an, die ihn zerstören wollten, er glaubte den Mist den er erzählte sogar selbst (von wegen ihr Lebensgefährte sei ein Zuhälter) - ich kann mir vorstellen, dass durch die EV deine Mutter dich jetzt als Feind betrachtet. Du willst ihr in ihren Augen nur böses und das kann sie nicht auf sich sitzen lassen. Deine Mutter entwickelt kriminelle Energien, die man unterbinden muss. Sie hat ihr eigenes Leben nicht mehr im Griff und braucht dringend psychiatrische Betreuung. Wenn du in der ortsansässigen Psychiatrie anrufst, kann man dir mit Sicherheit einen Sozialpsychiatrischen Dienst nennen, der dir die einzelnen Schritte erklären kann. Aber ich glaube nicht, ganz sicher nicht, dass deine Mutter jetzt aufhören wird, eher das Gegenteil wird eintreten. Deine Mutter kann durch ihre psychische Erkrankung nicht mehr rational und logisch handeln....

Banane hat gesagt…

Ich habe mir ja schon fast gedacht, dass die EV nicht das letzte Kapitel der Geschichte mit deiner Mutter ist und leider hatte ich damit wohl recht.

Trotzdem war das sicherlich der richtige Schritt und jetzt müssen wohl die nächsten Schritte folgen.
Aber ich befürchte, dass auch Konsequenzen wie Geldstrafen oder gar ein Gefängnisaufenthalt deine Mutter nicht umstimmen können.

Vermutlich hilft hier leider nur Betreuung oder noch besser eine Zwangseinweisung in eine geschlossene Abteilung.

Somit hoffe ich, dass nicht mehr all zu viel passieren muss, bis endlich die wirklich hilfreichen und effektiven Maßnahmen eingeleitet werden können, um dich vor deiner Mutter zu schützen. - Und ich wünsche dir vor allem viel Kraft, um diese Sache durchzustehen.

Gruß
Banane

Anonym hat gesagt…

Wenn ich deinen Blog lese, glaube ich manchmal, dass das hier nicht der Blog einer tatsächlich existierenden Person ist sondern eine Online-Soap...ein neues Format, das durch virales Marketing getestet werden soll. Es ist doch schon fast unmöglich, dass eine einzige Person die Scheiße dieser Welt SO anzieht wie du.

Gebe den anderen Recht: nimm JEDEN Weg gegen sie wahr, bevor sie völlig durchdreht!

Anonym hat gesagt…

Also irgendwie reicht kriminelle Energie da doch nicht aus, da sind Deiner Mutter auch jede Menge Zufälle (oder Insiderwissen) zur Hilfe gekommen:

- Woher wusste sie, dass der betroffene 14-jährige auch tatsächlich beim Training war, kennt Sie ihn persönlich? Es ist schon ziemlich spekulativ aus einer Liste von Mailadressen wahllos einen herauszusuchen im der Hoffnung, dass er an dem Training auch teilgenommen hat.

- Woher wusste sie die Mailadresse der Mutter des 14-jährigen? Standen auf dem Mailverteiler beide Adressen drauf (Junge und Mutter)? Oder ist es nur ein Zufall, dass sie eine gmx-Adresse mit ähnlicher Syntax gewählt hat? Aber woher kennt Deine Mutter sonst den Vornamen (und evtl. Nachnamen) der anderen Mutter?

- Wenn beide Adressen (Junge und Mutter) auf der Liste standen, woher wusste Deine Mutter, dass es sich um Mutter und Sohn handelt? Könnten ja auch Geschwister sein?

Das klingt doch eher nach einer Aktion mit Insiderwissen oder -hilfe... Aber genug kriminelle Energie scheint da ja im Spiel zu sein....

Anonym hat gesagt…

@Anonym:

Das ist ja das, was daran Angst macht. Alle diese Dinge sind, wenn man's geschickt anstellt, sich nicht zu blöd gibt und mit Google klarkommt mit hohem, aber noch überschaubarem Aufwand herauszubekommen...
Ich weiß nicht, ob in der Originalmail irgendein Termin drinstand. Daß er zum Training geht, ist, wenn er z.B. auf Startlisten auftaucht, wohl keine unerratbare Angelegenheit.
Den Vornamen der Mutter rausfinden... Nun ja, wie schwer ist das? Vielleicht stand er in der Mailadresse von der Weihnachtsfeier drin? Ansonsten: Telefonbuch? Anrufen, man wäre vom Stromversorger und will kurz seine Daten abgleichen? Mail an nachname@gmx.de schreiben und fragen "Bist du die Johanna mit der ich in der Schule war?" - "Nein, ich heiße Beate." Zack.

Solange nicht jeder, der Insiderwissen hat, sensibilisiert ist, wird sie mit der nötigen Geduld auch dran kommen. Deswegen kann ich mir leider auch nicht vorstellen, wie man dem sonst ein Ende bereiten will.

Daniel

Anonym hat gesagt…

Hi Daniel,

ich sehe das genauso. Ich habe mich etwas missverständlich ausgedrückt. Mit Insiderwissen meine ich bei aller Welt nicht, dass irgendjemand in Jules unmittelbarer Umgebung da wissentlich mitspielt!

Sondern genau wie Du beschreibst, dass die Mutter offensichtlich weiss, wie sie an Insiderwissen kommen kann: unter falschen Vorwänden anrufen, Leute ausfragen, etc.

nomad.

Anonym hat gesagt…

@Anonym 06/11 00-49:

"Guten Tag, Frau X, Ihre Mail bezüglich ... ist der Grund dafür, daß ich Sie anrufe."

Und wie weiter, wenn es stimmt? Welchen Grund habe ich, die Frau nochmal zu nerven? Sie hat doch schon alles gesagt. Das wirkt eher als wollte ich versuchen, die Sache kleinzukochen. Der Verein will ja keine negative Presse.

Man muss nicht damit rechnen, dass sich jemand einen Scherz erlaubt. Die Sanktionen, die ausgesprochen wurden, sind im Verhältnis zum im Raum stehenden Vorwurf nicht so gravierend, dass ich zunächst weitere Schritte unternommen hätte. Ich finde das Handeln angemessen.

Du weißt ja, dass die Mail ein Fake war. Er wusste das zum Zeitpunkt seines Handelns nicht.

Banane hat gesagt…

@Anonym 7.11., 9:54 Uhr
So viel Insiderwissen braucht man zu einer Aktion nun wirklich nicht.
Man findet eine E-Mail-Adresse der Form vorname.nachname@blubb.de
Dann googelt man nach Ergebnissen von Behinderten-Schwimmwettkämpfen und sucht nach Personen mit diesem Nachnamen vom entsprechenden Verein - und schwupps hat man den Vornamen und das Alter, bzw. den Jahrgang des Jungen, sofern es sich nicht gerade um einen Allerwelts-Nachnamen wie Müller handelt.
Wenn dann die Frau mit besagter E-Mail-Adresse auch noch im Telefonbuch auftaucht, ist es recht wahrscheinlich, dass es sich um die Mutter und nicht um die Schwester des Jungen handelt.
Mit 5 Minuten Internet-Recherche hat man also alle erforderlichen Daten. - Und wenn man zur ersten E-Mail-Adresse keine verwertbaren Daten findet (kein Telefonbucheintrag, Sportler zu alt, falsches Geschlecht oder sonst was) wiederholt man das eben mit der nächsten E-Mail-Adresse.

@Anonym vor mir
"Guten Tag Frau X, ich rufe ihnen wegen ihrer Mail vom... an. Ich wollte mich nur noch mal versichern, dass die Mail wirklich von ihnen kommt, bevor ich weitere Schritte einleite, weil das schon für alle Beteiligten eine sehr heikle Sache ist und eine Mail ja nicht gerade eine sonderlich sichere Kommunikationsform ist."
Ansonsten hätte man auch kurz nachfragen können, wann sich die Sache denn ereignet hat oder sonst irgendwas.
Ein Problem wäre es also nicht gewesen, noch mal bei der Mutter nachzufragen, bevor man hier ein solches Fass aufmacht.
Aber ich kann es trotzdem durchaus auch verstehen, dass hier auf weitere Nachfragen verzichtet wurde und gleich so reagiert wurde. Man rechnet ja nicht mit so einer Aktion.


Gruß
Banane

Anonym hat gesagt…

@Banane,

aber das setzt immerhin voraus, dass die Mutter mit ihrer Mailadresse auf dem Verteiler stand. Ist das bei 14-jährigen nicht ein wenig ungewöhnlich? Aber wenn man genauer darüber nachdenkt vielleicht ist das bei jugendlichen Behindertensportlern tatsächlich nicht ungewöhnlich wenn die Eltern z.B. für Transortaufgaben sowieso immer eng in die Abläufe einbezogen werden...

Wie auch immer, man muss schon ziemlich besessen sein, um sich so eine Intrige auszudenken und durchzuführen....

nomad.

Anonym hat gesagt…

@nomad.: "Die Mutter des Jungen war genauso in dem Mailverteiler zur Weihnachtsfeier wie der Junge selbst. Und den Zettel hatte ... meine Mutter."

Vielleicht wurde auch nur zur Weihnachtsfeier in ein Lokal oder ähnliches eingeladen, wo man die Einverständniserklärung der Eltern braucht, so dass es gleich mit an die Eltern verschickt wurde. 1000 Gründe sind denkbar.

infraredglasses hat gesagt…

WEnn sie denn in therapeutischer Behandlung sein sollte: mit denen in Verbindung setzen, die KÖNNEN sie oft einweisen.
(Ist aber gesundes Halbwissen)

Viel Kraft dir.

grinseliese hat gesagt…

Also von den 13 jährigen Mädels die ich trainiere, kriegen die Eltern JEDE email als Kopie, einfach weil die äh räusper heutige Jugend scheinbar keine e-mails mehr schreibt/liest sondern nur noch facebook nachrichten. Das heißt die würden sonst übertrieben gesagt immer am Dienstag abend bemerken, dass wir am Samstag zum Wettkampf fahren. Nur so als Anmerkung bevor hier Diskussionen los gehen.

Jule hat gesagt…

Vielen Dank für die vielen Kommentare und Ratschläge, von denen mir etliche sehr geholfen haben.

mfmfmf hat gesagt…

Auch wenn das Thema zum Glück schon durch ist eine Analogie zur Sicherheit von Emails: Emails sind so ähnlich wie Postkarten. Wenn man nichts verschlüsselt, kann sie jeder, der zwischendurch sitzt, lesen und verändern. Das betrifft auch die Absenderadresse!
Wenn man eine komische, beleidigende und maschinengeschriebene Postkarte von Tante Irmgard bekäme, obwohl man beim letzen Familientreffen sich noch nett mit ihr unterhalten hat, würde man schon eher anrufen oder auf anderen Kanälen herauszubekommen versuchen, ob jene echt ist.
Allerdings kann man dem Abteilungsleiter auch keinen Vorwurf machen, bei solchen Vorwürfen muss er so oder schärfer reagieren...

Viel Kraft weiterhin, und Danke für dieses Blog!

mfmfmf, der sich in einer halben Woche bis hier durchgelesen hat

Olli hat gesagt…

Einerseits kras.
Andererseits ist Jules Mutter wohl mindestens durchschnittlich intelligent und (wie in dem Fall offensichtlich) stärker betroffene Borderliner kann man in ihrer Manipulationsfähigkeit, Ausdauer, Schadwillen ihrem gewählten Opfer gegenüber leicht unterschätzen.
Möge inzwischen eine bessere Lösung gefunden worden sein.