Dienstag, 6. Dezember 2011

Ein tolles Erlebnis

Cathleen und ich hätten beide nicht gedacht, dass wir uns, drei Wochen nach unserem letzten Trainingslager, dazu überreden lassen, noch einmal für ein Wochenende quer durch die Republik zu gondeln, um uns erneut dem Paratriathlon hinzugeben. Diesmal war es allerdings weder ein Wettkampf noch ein Trainingslager, sondern ein Jugendcamp - offen für alle Bundesländer und eindeutig für den Nachwuchs, der noch mindestens vier bis acht Jahre jünger ist als wir. Das heißt: Sportlich konnten wir da nicht mehr allzu viel lernen. Es wurden Helfer gesucht, die quasi zu zweit eine Wochenendpatenschaft für jeweils eine bestimmte Gruppe übernehmen sollten. Eine noch relativ neue Trainerin von uns hatte sich spontan auch noch überreden lassen.

Ich hatte das vor Monaten schon per Mail bekommen und das in den Papierkorb verschoben, weil mir das zu abgehoben erschien. "Patenschaften" und ähnliche Ausdrücke, meistens aus dem amerikanischen übernommen und schlimmstenfalls noch eingedeutscht, obwohl es ein deutsches Wort mit gleicher Bedeutung gibt, hörten sich nicht nur für mich so an, als wenn man dort demonstrativ beweisen will, wie lieb wir uns alle haben. Ich bin sehr für Harmonie und vor allem bin ich sofort dabei, wenn ich jüngeren Teilnehmern etwas erklären oder sie zu irgendetwas motivieren kann. Sie können sich bei mir ausheulen, albern sein, Kräfte messen, meinetwegen auch Äpfel stehlen und Pferde schälen (frei nach meinem ehemaligen Musiklehrer beim Zitieren von Karel Ohmein-Gott). Aber dafür muss ich mir weder ein Instructor- oder Multiplicator-Pappschild umhängen, noch muss ich meiner Tätigkeit irgendeinen Namen oder irgendeine bis ins Letzte ausgeprägte Struktur geben.

Cathleen und ich wurden geradezu bekniet, doch dorthin mitzukommen. Man könne sich vor Anmeldungen nicht retten und es werde absolut spannend. Am Ende haben wir uns überreden lassen - und ich muss meine ursprüngliche Meinung absolut revidieren. Meine bösen Vorahnungen haben sich nicht bestätigt. Ich bin zwar nach wie vor der Meinung, man muss nicht für alles und jedes ein Fachwort benutzen, aber es gab ein sechsköpfiges örtliches Organisationsteam und um es mit fünf Worten zu sagen: Die haben den Laden gerockt.

Kein altbackener oder alberner Scheiß wie Nachtwanderungen in den Dünen für Rollstuhlfahrer (rette sich wer kann), Versteckspiel im Dunkeln mit 16jährigen (sind das deine Äpfel hier), 'Plötzlich Prinzessin' oder 'Die wilden Hühner 3,5' auf Videoleinwand (Kikeriki) oder einen extra aus Mallorca eingeflogenen Animateur, der als Kasperle verkleidet querschnittgelähmten Mädchen Bauchtanz beibringen will und sich später doch lieber für das Standard-Handpuppenstück mit dem Seppel, dem Polizisten und dem übermütigen Krokodil entscheidet (soll ich euch was aus dem Telefonbuch vorlesen) - alles schon da gewesen. Nein, es hatte Tiefgang. Und um eins vorweg zu nehmen: Ich hätte nie geglaubt, dass eine derart zusammengewürfelte Gruppe wie die des letzten Wochenendes binnen kürzester Zeit so eine positive Dynamik entwickeln könnte. Cathleen und ich waren wie gefesselt von dem, was da passierte, dass wir erst nach einigen Stunden gemerkt haben, wie begeistert jedes einzelne Kind dabei war.

Man kann es kaum beschreiben, man muss es erlebt haben. Während man sonst morgens kaum jemanden aus dem Bett bekommt, haben sich hier die Leute quasi darum gerissen, wer für das Auf- und Abdecken zuständig war, wer die Spülmaschine einräumen darf und wer die Tische abwischt. Warum? Weil die sechs so ein eingespieltes Team waren, dass sie es geschafft haben, fast 80 Kinder und Jugendliche so zu motivieren, dass die sechs sich am Ende völlig ausgeklinkt haben, alle Gruppen sich selbst überlassen haben - und es hat funktioniert. Ich bin immernoch sprachlos.

Immer acht Leute bildeten eine Gruppe, wir schliefen alle in einer großen Sporthalle, es waren Matten ausgelegt, bunte Bereiche zum Schlafen, dicke Matten zum Krabbeln und Fortbewegen, bestimmte Bereiche waren Fahrwege und Abstellflächen für die ganzen Rollis. Und das ganze begann mit einem Spiel: Jede Gruppe musste Fragebögen ausfüllen und sich auf drei absolut wichtige und absolut unwichtige Dinge beim Paratriathlon einigen. Umweltschutz, genügend Geld, gutes Klima, genügend Helfer, tolle Rennstrecke, gutes Wetter, sauberer Badesee ... da waren rund 30 Punkte. Und anhand der Positionierungen wurden die Gruppen aufgeteilt auf die Schlafplätze. Wie in einem Parlament. Und dann musste jeder eine Aufgabe übernehmen. Einer musste Ergebnise der Gruppe später vortragen, einer musste musikalisch sein, einer musste gut zeichnen können, einer kräftig sein, einer musste Spaß an Hausarbeit haben, einer musste ordentlich sein - und dann wurde für jeden auch ein Bonbon verteilt. Einer durfte länger schlafen, einer durfte sein Geschirr stehen lassen, einer durfte nach dem Training als erstes duschen ... alles völlig belangloser "Kinderkram". Ich hätte nie geglaubt, dass sich Leute plötzlich dafür einsetzen, dass andere Leute ihr "Bonbon" in Anspruch nehmen.

Einer aus jeder Gruppe hatte die Aufgabe, an einem Treffen teilzunehmen, bei dem die Organisation besprochen wird. Wann ist welche Gruppe womit dran - und er musste das entsprechend kommunizieren und die Wünsche seiner Gruppe durchsetzen. Es gab an beiden Abenden umfangreiche Diskussionen zu verschiedenen, vorgegebenen Themen, die die einzelnen Gruppen vorbereiten sollten. Die Vorbereitung begann immer gleich: Eine Gruppe erarbeitete 7 Argumente, die für eine vorgegebene These sprachen, eine andere 7 Argumente, die dagegen sprachen, unabhängig voneinander. Und die Thesen hatten es teilweise in sich. Ich hätte mir vorstellen können, dass etliche Eltern im ersten Moment erschrocken gewesen wären und im zweiten Moment umso erstaunter, wie intensiv sich die Kinder und Jugendlichen bereits vorher Gedanken dazu gemacht haben. 7 Gründe, warum eine Behinderung doof ist. Aber auch 7 Gründe, warum eine Behinderung gut ist. Und wer jetzt denkt, da kamen so Sachen wie: "Ich hab als Rollifahrer immer einen Sitzplatz", hat sich vergaloppiert. In der anschließenden Diskussion meinte eine 11jährige vor allen Teilnehmern, es müsse Behinderungen geben, damit die Leute lernen, dass Unterschiede wichtig sind. Unterschiede lassen den Menschen begreifen, dass es jemanden geben muss, der an der Stelle weiter weiß, an der man selbst nicht mehr weiter kommt. Zur Not gemeinsam. Wären alle Menschen gleich, wären alle stets am selben Limit, könnten nicht voneinander lernen, könnten sich nicht ergänzen und wären schon alle tot. Schluck. Sieben Gründe, warum man über Behinderte keine Witze macht und nicht lacht. Einer davon: "Weil 'man' verklemmt ist." Sieben Gründe, warum man auch über Behinderte Witze macht und lacht - die Gruppe war älter und hatte unter anderem als Antwort: "Nicht nur Blondinen haben einen Spleen." Nett.

Im Laufe des Abends bekamen die Gruppen die Aufgabe, eine Pizzabestellung abzugeben. Das wurde einmal gesagt und nach zehn Minuten lagen aus allen neun Gruppen die Zettel da. Anschließend war in einer Gymnastikhalle nebenan Diskoparty. Am ersten Abend ... ich kenne das sonst vom letzten Abend. Und dazu wurde über die Gruppenvertreter abgestimmt: Pyjamaparty oder Pampersparty. Ich habe Cathleen angeguckt und wir dachten im selben Moment dasselbe: Das geht schief und das ist auch nicht mehr witzig. Einfach, weil viele von den Kindern und Jugendlichen eine Blasenlähmung haben. Bei weitem nicht alle, etliche (wo es funktioniert) sind auch über Tabletten so eingestellt, dass die Blase sich gar nicht mehr entleert und sie sich mehrmals täglich durch die Harnröhre kathetern müssen - aber die Anzahl derer, die (trotzdem) Probleme hat und für die das hier zu weit gehen könnte, schätzten wir beide als sehr hoch ein. Und schon ein einziger, der sich unwohl fühlt, weil er seine Behinderung vorgeführt sieht, ist einer zuviel.

Es wurde mehrheitlich für die Pampersparty abgestimmt und es gab ... niemanden, der sich unwohl fühlte. Diese Diskoparty war der Renner schlechthin. Die Halle war warm, es gab die Auflage, dass niemand fotografieren darf, und es durften nur einschlägig bekleidete Leute überhaupt rein. Einschließlich Betreuer, Paten, wie auch immer man das nennen will. Ich kam mir vor wie bei meinem ersten Saunabesuch. Guckt einer? Was denkt der? Muss ich so rot sein im Gesicht? Nach anfänglichem Gegacker und T-Shirt-im-Sitzen-bis-über-die-Knie-ziehen haben die Initiatoren genau das erreicht, was man sonst nie erreichen würde: Einen offenen Umgang mit dem Thema. Alle waren plötzlich gleich (die, die sonst keine Windeln tragen, bekamen von den örtlichen Initiatoren welche geschenkt), jeder einzelne konnte ausprobieren, wie er auf andere wirkt, Hemmungen abbauen, gerechtfertigt durch dieses eher alberne Spielchen vielleicht auch mal über etwas reden, was man sonst besser geheim hält. Als dieser Vorschlag gemacht wurde, hätte ich nicht gedacht, dass das so ein Spaß wird. Am meisten konnte ich mich über unsere Trainerin totlachen, die drei Anläufe brauchte, bis sie das Ding richtig herum angelegt hatte. Alles nicht so einfach...

Ich war an dem Wochenende, was den sportlichen Teil angeht, dafür zuständig, 24 Leuten die Rollwende beizubringen. Etliche konnten sehr gut schwimmen und lernten das auch sehr schnell. Bei zweien brauchte ich am Ende dann doch eine erfahrene Trainerin, die noch zwei entscheidene Tipps geben konnte.

Nach zwei Nächten auf Matten im Schlafsack mit rund 100 Leuten in einer Sporthalle (einer labert im Schlaf, einer pupst, einer schmatzt, einer schnarcht, einer dreht sich) bin ich froh, wieder mein eigenes Bett zu haben. Aber die Fahrt nach Hessen hat sich wirklich gelohnt. Es war ein tolles Erlebnis.

Kommentare :

Sally hat gesagt…

Pampersparty?! Keine schlechte Idee.^^ Hätte man das mal vorher gewusst, ich hab noch massig Windelkram hier rumstehen, den ich eh nicht gebrauchen kann.... Wäre doch mal eine sinnvolle Verwendung gewesen. :)

Thomas hat gesagt…

Ein Wort und meine Gedanken schlagen Kapriolen: ROLLWENDE
Ich war auch als Jugendlicher schwimmsportmässig aktiv und damals so unendlich stolz als ich die Rollwende so gut beherrschte, daß ich nicht dabei halb absoff :) Der Angeberfaktor beim Schulschwimmen war auch nicht zu vernachlässigen.

Mich würde interessieren: Da Querschnitte sich nach der Wende nicht aktiv mit den Füssen abstossen können, bringt die Rollwende da denn tatsächlich einen Vorteil?

Liebe Grüße
Thomas

Anonym hat gesagt…

Pampersparty ... da wär ich ja gerne Mäuschen gewesen. Wir haben sowas in meiner Studizeit auch mal gemacht mit irgendwelchem Zeug aus der Apotheke. Das hatte aber keinen so ernsten Hintergrund wie hier.

Ich finde die Idee zwar sehr gewagt, aber wenn alles passt, auch sehr gut.

Es freut mich, dass ihr so viel Spaß hattet. Liebe Grüße!

Cathi hat gesagt…

KREISCH! Wie geil ist das denn? Ich bin selbst Spifi (schöne Grüße aus Bayern), ich war auch als Kind schon auf diversen Freizeiten und wir haben wirklich allen möglichen Blödsinn gemacht (mit Rolli in den Pool fallen lassen, im Winter mit Klamotten im See gebadet, T-Shirts mit blöden Sprüchen angezogen, gegenseitig die Stühle geklaut oder nur die Räder etc.), aber eine Pampersparty war nicht dabei. Wenn wirklich alle mitmachen, also auch die Helfer etc., ist das bestimmt irre lustig. Schade, dass unseren Leuten das nicht eingefallen ist.

Anonym hat gesagt…

Genau richtig so. Find ich gut. Genauso wie jeder mal ausprobiert haben sollte, wie es ist, im Rollstuhl zu fahren, finde ich, gehört auch so eine Party dazu, um einfach mal einen Einblick zu bekommen. Natürlich nur in einem halbwegs vertrauten Kreis. Mutig, aber gut. Viel Glück für deinen Weg weiterhin!

Anonym hat gesagt…

Ich finde es panne und bin froh, dass mein Kind nicht dabei war. Es muss zwar nicht im Rollstuhl sitzen, aber die Vorstellung, es rennt dort mit einer Windel am Po durch die Turnhalle und alle finden das witzig - ich weiß nicht. Ist ja schon ein erheblicher Eingriff in den Intimbereich von Minderjährigen, sie da halbnackt rumrennen zu lassen.

Klaus hat gesagt…

@12.14: Die haben sich doch nächsten Tag auch mit Badehose im Schwimmbad gesehen. Und vielleicht sogar nackt beim Duschen. Wenn ich das richtig verstanden habe, fand das in einer zweiten Halle statt, in die man freiwillig hinein gehen konnte, aber nicht musste. Nur wer dabei war, musste sich gemäß Motto kleiden. Ich sehe da nun wirklich kein Problem. Ungewöhnlich ist es vielleicht, aber da frage ich mich erstmal, ob das nicht eher an meinem fehlenden Zugang zu der Thematik liegt, schließlich war ich noch nie gezwungen, mich damit zu beschäftigen.

N hat gesagt…

Ich bin selbst (leicht) betroffen durch eine verpfuschte OP im Kindesalter und bin auch aktiv in einem Selbsthilfeverein für Kontinenz. Für so junge Leute finde ich die Aktion genial, wenn sie gut vorbereitet ist und vernünftig (fair) abläuft, für unsere älteren Mitglieder, denen ihre Beckenbodenschwäche sowieso endlos peinlich ist, wäre das der GAU gewesen.

Ich habe zwar keine Gehbehinderung, aber ich kenne aus diesem Verein diverse junge Rollifahrer/innen und weiß, dass die durch die Bank weg offener mit dem Thema umgehen, sobald sie merken, dass sie auf Betroffene / Akzeptanz stoßen. Ich glaube, dass viele Nichtbetroffene das nur schwer nachvollziehen können.

Wenn durch so eine Aktion Hemmungen und Vorurteile verschwinden, hat sie ihr Ziel erreicht.

Anonym hat gesagt…

Ich finds lustig. Ich hab zwar keine körperliche Behinderung, aber ich würde gerne mal ausprobieren, wie es sich anfühlt, so eine Windel zu tragen und auch zu benutzen. Ich könnte mir vorstellen, dass es sehr erleichternd sein kann wenn man zum Beispiel mit Grippe im Bett liegt und viel trinkt, trotzdem nicht ständig aufstehen und frierend zum Klo laufen zu müssen, sondern einfach da reinmachen kann. Klingt halt nur etwas eklig und alle Leute um mich herum (wohne in einer großen WG) würden mich für bescheuert halten, daher werde ich das wohl auch nicht wirklich in die Tat umsetzen.

Anonym hat gesagt…

Nach das hätte ich doch gerne gesehen, das Schauspiel. Wurden die Dinger denn auch benutzt oder nur symbolisch getragen? LG!

Anonym hat gesagt…

Sag mal, Jule, welche Größe hast du eigentlich in Windeln? Ich habe mal gelesen, dass es verschiedene gibt. Hat Cathleen dieselbe? Weil ... dann könnt ihr ja euch notfalls gegenseitig aushelfen.

Wieviel Kapazität hat eigentlich so eine Windel für Erwachsene und was passiert, wenn man diese Kapazität überschreitet? Läuft sie dann über, wird sie durchlässig, platzt sie oder reißt auf?

Für eine Antwort wäre ich dankbar.

jule hat gesagt…

Jule, ich liebe es, wie du Humor und Sachlichkeit verbindest. Kikeriki und Kasperle - ich ziehe meinen Hut. Vermutlich würde dies hier als Blogfeedback in eine persönliche Mail gehören, aber der Beitrag hier war wieder zu grandios. Keep on keeping on!

Cheers, jule.

Tetris hat gesagt…

@Sally: Wieso hast du bei dir zu Hause massig von dem Zeug rumstehen und brauchst es nicht? Sind die von deiner Oma oder hast du die selbst mal getragen und jetzt eine andere Lösung gefunden? Falls zweiteres, was ist passiert, dass du die plötzlich nicht mehr brauchst? Ich hoffe, nur positives?

Wolle hat gesagt…

Mich interessiert eine Frage sehr brennend, aber ich habe das Gefühl, ich kann sie nirgends stellen, außer vielleicht hier. Vielleicht kann mir ja einer der Betroffenen Auskunft geben. Was für ein Gefühl es ist, wenn man in die Hose macht, weiß jeder, der sich mit Alkohol schonmal kräftig abgeschossen oder seinen Reißverschluss nicht aufgekriegt hat. Was für ein Gefühl ist es aber, wenn man in eine Windel macht? Ist das genauso eklig, spürt man davon überhaupt was, spürt man Nässe ... ich kann mir das nicht vorstellen und habe aber auch keine Lust, mir irgendwo solche Dinger zu bestellen und es selbst auszuprobieren, so ein Freak bin ich dann doch nicht. Danke für eine ernsthafte Antwort! Oder zwei!

Banane hat gesagt…

Hi Jule,

das hört sich nach einer wirklich gelungenen Veranstaltung an.
Schön, dass es so etwas gibt, dass es Leute gibt, die so etwas auf die Beine stellen (was sicherlich sehr arbeitsintensiv ist) und dass es Helfer wie dich gibt, die dafür durch halb Deutschland fahren.

Nach all den unschönen Blog-Einträgen aus der letzten Zeit freut es mich sehr, mal wieder einen schönen Eintrag zu lesen.

Gruß
Banane

Sally hat gesagt…

@ Tetris: Mir wurde die Blase mit Botox soweit ruhiggestellt, dass ich sie nur noch durch regelmäßiges Kathetern entleeren kann. Also macht sie sich nicht mehr selbstständig, was sie vorher aber tat.

Jule hat gesagt…

@Thomas: Etwas spät, aber sie kommt noch. Ich hoffe, du liest noch mit. Rollwende ist besser als Kippwende, weil man bei der Rollwende eine durchgängige Bewegung fährt, während man bei einer Kippwende erstmal gegen seine eigene Strömung ankämpft.

Man hat aber als Querschnitt nicht nur das Problem, dass man sich nicht abstoßen kann mit den Füßen, sondern auch noch das, dass man aufpassen muss, nicht mit den Füßen gegen die Beckenkante zu schlagen. Da man das nicht merkt, kann es leicht zu Verletzungen führen, die an gelähmten Körperteilen auch extrem schlecht abheilen.

Man sollte es können, meinen unsere Schwimmtrainer, aber beim Triathlon in freien Gewässern (und das sind doch die, die wir fast ausschließlich machen) braucht man sowas nicht.

Thomas hat gesagt…

Vielen Dank für Deine ausführliche Antwort.
Ich wünsche Dir einen guten Übergang ins neue Jahr und hoffe, dass Dir der Spaß am Bloggen noch lange erhalten bleibt.

Liebe Grüsse
Thomas