Donnerstag, 23. August 2012

Meine Viertelstunde

Ich hatte die Augen schon zu, träumte von stinkenden Stinkesocken knackigen Jungs mit knackigem Popo, als es plötzlich an meiner Zimmertür wummerte. Dem Geräuschpegel nach musste irgendjemand etwas hochgradig wichtiges mitzuteilen haben. Vielleicht lag eine Bombe in der Waschküche? Oder Elvis Presley hockte in unserem Gruppenraum und aß Popcorn? Als es ein zweites Mal aufgeregt klopfte, schälte ich mich aus dem Bett und rollte zur Tür. Cathleen stand draußen: "Dein Handy ist aus. Steh auf, zieh dich an, in einer Stunde ist Training angesetzt. Tatjana hat eine SMS geschickt und Marie ist auch schon ganz aufgeregt, weil sie dich nicht erreicht."

"Ja, ich war im Bett, da ist mein Handy immer aus! Sag mal, können die das nicht mal etwas langfristiger planen? Ich hab schon geschlafen!" - "Nun sabbel nicht rum, zieh dich lieber an. Marie fährt und holt uns in 15 Minuten ab." - "Biken? Oder Rennrolli?" - "Schwimmen." - "Schwimmen?!?! Bei Nacht?!" - Cathleen zuckte mit den Schultern. - "Nun sag doch mal was dazu. Gestern habe ich Tatjana noch gefragt, ob wir am Wochenende nicht nochmal trainieren wollen, solange noch gutes Wetter ist. Da hieß es, es hätten zu viele Leute abgesagt und sie habe selbst auch keine Zeit." - "Jetzt entspann dich mal. Kannst dich gleich im Wasser auspowern."

Also schnell ins Bad, auf Klo, Badeanzug an, T-Shirt und Sporthose drüber, Haare einigermaßen ordentlich zusammengebunden, Handtücher in die Tasche gefeuert, Duschzeug eingepackt, vorsichtshalber den Neo rausgeholt, Abfahrt. "Willst du keine Schuhe anziehen?", fragte Cathleen.

"Wofür brauche ich Schuhe, wir haben 25 Grad draußen. Ich wollte am See nicht rumlaufen." - "Nicht?" - "Heute nicht." - Als wir unten ankamen, wartete Marie schon. Ihr Auto parkte mit Standlicht mitten auf dem Parkplatz, sie selbst saß bereits in ihrem Rolli und gab sich betont genervt. "Hi. Na? Was ist das denn für eine Aktion hier mitten in der Nacht? Schwimmen im Freien, das kann doch keiner vernünftig beaufsichtigen. Manchmal begreife ich nicht, was in deren Köpfen vorgeht."

Cathleen: "Ihr seid nur am Meckern. Jetzt entspannt euch doch mal und genießt das schöne Wetter." - Cathleen krabbelte auf die Rückbank, Marie und ich zerlegten ihren Rollstuhl und packten ihn in den Kofferraum, dann setzte ich mich auf die Türschwelle der Beifahrertür, Marie schob meinen Rolli nach hinten und packte ihn ins Auto, Klappe zu. Dann stieg sie auf der Fahrerseite ein, zerlegte ihren Rolli, schob den Beifahrersitz nach vorne und lud die Einzelteile auf die Rückbank. Anschließend konnte ich mich auf den Beifahrersitz setzen, Tür zu, Abfahrt.

Marie fuhr auf die Schnellstraße, direkter Weg zu unserem Trainingssee. Doch nach fünf Kilometern bog sie auf die Autobahn ab. Kann man machen, ist aber ein kleiner Umweg. Nur ... sie nahm die Auffahrt in die entgegengesetzte Richtung. Ich fragte: "Was machst du denn jetzt? Richtung Lübeck ist falsch, Marie." - "Ach du Scheiße. Soll ich wenden?" - "Auf der Autobahn?" - "Nachts ist doch kaum einer unterwegs." - "Marie!" - "Was?!" - "Ich bin nicht lebensmüde. Fahr ordentlich!" - Sie grinste. - "Und hör auf, mich zu ärgern. Ich war bereits in schönsten Träumen."

Fünfhundert Meter vor der nächsten Ausfahrt fragte Marie: "Was meinst du, wer gleich alles kommt?" - "Du musst hier raus, ja?" - "Also außer uns dreien?" - "Marie! Wie weit willst du denn jetzt noch in die falsche Richtung fahren?" - "Ich fahr über das Kreuz Ost, das ist mir sicherer." - "Oah, Mädel, da kann man doch nirgendwo abfahren." - "So eine schöne Nachtfahrt." - Unglaublich.

Als sie auch noch an der Ausfahrt Barsbüttel vorbei fuhr, wo man nun eigentlich wunderbar hätte wenden können, drehte ich mich zu Cathleen um. Die guckte aus dem Fenster und sagte gar nichts. Ich kam mir ein bißchen verarscht vor. Als Marie an der nächsten Ausfahrt auch noch vorbei fuhr, sagte ich: "Wir fahren nicht zum See, oder? Was macht ihr hier mit mir?" - "Wir fahren zum Schwimmtraining. Vom See war nie die Rede."

"Okay, wohin fahren wir?" - "Zum Schwimmtraining." - "Okay. Ihr habt irgendwas vor, ich lass mich überraschen. Hat es wenigstens irgendwas mit Schwimmen zu tun oder habe ich mir meine Badesachen umsonst angezogen?" - "Wir fahren zum Schwimmtraining." - Okay, okay, ich bin ja schon ruhig. Wir fuhren die A1 in Richtung Lübeck, dann weiter in Richtung Oldenburg. Außer uns war kaum jemand unterwegs. Ich überlegte: Wollten die beiden mit mir an den Strand? Inzwischen waren wir rund eine Stunde unterwegs. Ich sagte: "Mädels, ich bin ja für jeden Scheiß zu haben, aber ich bin davon ausgegangen, wir fahren mal eben schnell an unseren See. Ich habe also keine Pampers um und auch keine Pampers dabei. Wenn die Fahrt also noch länger dauert, sollten wir zwischendurch mal irgendwo anhalten, damit ich vorsichtshalber nochmal pinkeln kann." - "Schaffst du noch eine halbe Stunde? Sag bitte rechtzeitig Bescheid."

In Oldenburg bogen wir auf eine Bundesstraße in Richtung Kiel ab. Fuhren durch ein paar Orte und plötzlich ging rechts ein kleiner Waldweg ab. Ein aufgeblasener Luftballon hing an einem Baum. Es war stockdunkel. Wären es nicht Marie und Cathleen, die mich entführt hatten, hätte ich spätestens jetzt Panik geschoben. Plötzlich war der Wald zu Ende. Ein Haus stand dort, daneben eine Holzhütte. Ein leerer Parkplatz für etwa 20 Autos tauchte im Scheinwerferlicht auf. Marie fuhr über den Parkplatz. Auf der anderen Seite ging der Weg weiter. Ich sagte: "Wo sind wir hier? Das ist voll unheimlich!" - "Das ist nicht unheimlich, das ist schön hier!", antwortete sie grinsend.

Wir fuhren durch einen weiteren kleinen Wald. Man konnte vor Dunkelheit nur sehen, was sich im Lichtkegel vor dem Auto abspielte. Kurz vor Ende dieses zweiten kleinen Wäldchens lehnte jemand an einem Baum. So sah es zumindest aus. Doch, tatsächlich, da stand jemand. Und hatte irgendwas in der Hand. Plötzlich ging derjenige los, stellte sich uns in den Weg und hob ein rotes Licht hoch. Eine Polizeikelle. Super. Marie sagte: "Oh nee." - Cathleen fragte: "Was ist?" - "Die Bullen. Bestimmt ist hier Durchfahrt verboten oder so."

Marie hielt an und machte das Fenster runter. "Nabend!" - "Nabend, Herr Wachtmeister. So alleine hier im dunklen Wald?" - Ich dachte, ich höre nicht richtig. Der Typ sagte: "Im Gegenteil, mein Kollege steht an Ihrer Beifahrertür, falls Sie es noch nicht bemerkt haben. ... ist mein Name, wir führen hier eine Verkehrskontrolle durch, machen Sie mal bitte den Motor aus und die Innenbeleuchtung an?" - "Dazu habe ich eigentlich keine Lust." - "Sie tun das, was ich Ihnen sage, Sie befinden sich in einer polizeilichen Maßnahme."

"Marie!", fuhr ich sie an. Das musste doch nun wirklich nicht sein. Und wieso kontrollieren die hier im Wald? Suchten die jemanden? Oder war das wirklich ein illegaler Schleichweg? - Der Typ sagte weiter: "Ihren Führerschein und die Zulassungspapiere hätte ich gerne mal gesehen." - "Das wollen viele. Was bekomme ich dafür?", fragte Marie. - Was sollte das?! War sie nicht ganz dicht? - "Marie!", rief ich nochmal. Sie sagte: "Ich hab die im Handschuhfach, zusammen mit meiner Kalaschnikow." - Ey ... jetzt fehlte nur noch, dass die die Waffen ziehen und wir uns hier flach auf den Boden legen müssen. Den Typen, der irgendwo im Dunkeln hinter mir stehen müsste, konnte ich nicht sehen. Der Beamte auf Maries Seite legte eine Hand auf seinen Pistolenholster und fragte: "Jetzt mal ohne Blödsinn, junge Frau, das ist nicht witzig. Haben Sie eine Waffe im Fahrzeug?" - "Ich bin die Waffe!", sagte Marie.

"Steigen Sie mal bitte aus. Langsam. Okay?" - Mein Herz raste. Ich sagte: "Marie, spinnst du! Ich habe keine Lust, hier deinetwegen Ärger zu kriegen. Jetzt reiß dich mal zusammen." - Marie sagte: "Ich kann nicht aussteigen, meine Tür klemmt."

Der Polizist sagte: "Okay, dann dürfen Sie weiterfahren." - Häh? Was war denn das jetzt für eine Nummer? Marie sagte: "Baby, ich will einen Kuss von dir." - Der Polizist beugte sich ins offene Fenster, nahm Maries Kopf in beide Hände, zog sie zu sich ran und drückte ihr ein Küßchen auf die Wange. Dann sagte er: "Kann ich mich jetzt endlich umziehen? Ist das Jule da? Die so verstört guckt?" - Marie grinste. "Ist sie. Ist mein Papa schon da?" - "Zelt ist schon alles aufgebaut. Die sind gerade nochmal los und holen noch Leute vom Bus ab." - "Alles klar."

Mir fiel alles aus dem Gesicht. Cathleen saß auf dem Rücksitz und klatschte vor Lachen in die Hände. Ich war so baff, ich schnappte mir Marie, zog ihr Gesicht zu mir ran, sagte: "Du Arschloch!" und gab ihr einen Kuss. Auf den Mund. Worauf sie antwortete: "Bäh. Darf ich vorstellen? Das ist Uwe. Kollege von Papa. Mein Patenonkel." - "Und der stellt sich hier nachts in den Wald und zieht die Show ab, nur um mich zu verarschen?" - "Klar. Ich hab ihn drum gebeten. Das war seine Viertelstunde." - "Viertelstunde?" - "Wirst du später verstehen." - Ich glaub es nicht.

Wir fuhren weiter. Cathleen flippte hinten auf der Rückbank aus, versuchte mich von hinten zu umarmen und rief: "Ich freu mich so, ich freu mich so." - Ich begriff nur, dass hier ganz offensichtlich diverse Leute irgendwas ausgeheckt hatten. Wir rollten auf einen Parkplatz. Diverse Autos standen hier. Etliche davon kannte ich. Unter anderem meins, mit dem offenbar Sofie gekommen war.

Der Parkplatz lag direkt hinter einer Düne und hinter der Düne war: Strand! Und die Ostsee. Und ein großes Lagerfeuer in einer großen, festinstallierten Feuerschale. Und ganz viele Leute vom Training und aus meiner WG. Ein befestigter Weg ging bis zum Strand, dahinter waren diverse dickere Platten ausgelegt. "Guten Abend allerseits!"

Nach endloser Begrüßungsrunde kamen noch drei Leute, die Maries Eltern vom Busbahnhof abgeholt hatten. "Können wir jetzt endlich schwimmen gehen?" - "Wow, machen wir jetzt nachtbaden?" - "Nacktbaden?" - "Meinetwegen auch das." - "Jule? Ich habe dir ein großes Zelt aufgebaut und innen drin deine Luftmatratze für heute nacht aufgeblasen. Dazu auch noch eine zweite, die du mit ins Wasser nehmen kannst. Meine Viertelstunde", sagte Maries Papa. Was hatten die alle mit ihrer Viertelstunde? Ich bedankte mich erstmal.

Maries Mama sagte: "Achso. Jule? Ich trag dich ins Wasser rein und hol dich wieder raus. Damit du nicht durch den Sand krabbeln musst. Sooft wie du möchtest." - "Okay?!" - "Meine Viertelstunde. Wenn auch nicht an einem Stück." - "Ey, was habt ihr hier alle mit einer Viertelstunde?" - "Das bekommst du schon noch raus. Einfach beobachten." - "Wollen wir jetzt noch schwimmen oder nicht?"

Es waren noch weit über 20 Grad. Die ersten machten sich auf dem Weg zum Wasser. Selbst Marie fing an, durch den Sand zu rutschen. Maries Mutter sagte: "Wir warten noch kurz, bis die am Wasser angekommen sind, okay? Die brauchen ja wesentlich länger." - "Und wieso willst du mich jetzt tragen? Und was hat das mit dieser Viertelstunde auf sich?! Das ist hier alles sehr geheimnisvoll." - "Das bekommst du schon noch raus. Die anderen können schön krabbeln, du wirst an diesem Wochenende mal getragen. Geht es dir gut?" - "Ja danke! Ich bin zwar ein wenig verwirrt, aber angenehm verwirrt. Ich komm mir gerade vor, als wenn ich träume." - "Das freut mich. Es wird bestimmt lustig." - "Ich hab gar kein Handtuch mit. Und keine Schlafsachen. Und keine Pampers." - "Wir haben genug Handtücher dabei. Marie hat ein paar T-Shirts mehr mitgenommen. Und Cathleen hat Pampers für dich mit eingepackt." - "Das ist echt eine tolle Überraschung." - "Ja. Ach und Jule?" - "Ja?" - "Du hast in deinem Blog geschrieben, dass dir das unendlich peinlich war. Mit deiner Blase, als ich dich das letzte Mal reingetragen habe." - "Ja. Ziemlich. Kann mal wohl sagen." - "Kannst du dir da bitte nicht so viele Gedanken machen? Weißt du, wie oft Marie mich schon angepiescht hat in all den Jahren?" - "Marie ist aber auch ist deine Tochter." - "Das stimmt. Aber dich hab ich auch lieb. Mach dich bitte nicht verrückt damit, okay?" - "Hast du gerade gesagt, du hast mich lieb?" - "Doch, Jule. Sehr sogar. Hast du das noch nicht gemerkt?" - "Ja, doch. Nein. Doch." - Oah, stotter. Völlig falsche Richtung. - "'Gern' hab ich gemerkt, 'lieb' hab ich noch nie für möglich gehalten. Irgendwie. Vielleicht gewünscht und verdrängt?" - "Och, Jule. Wieso nie für möglich gehalten? Ich hab dich lieb. Sehr lieb sogar. Ich freue mich natürlich, dass Marie und du so eng befreundet seid, aber ich selbst hab dich auch sehr lieb. Und mein Mann hat dich auch lieb. Der sagt das zwar nicht so direkt, aber wenn man über zwanzig Jahre miteinander verheiratet ist, kennt man seinen Partner."

Ich schluckte. Das war das erste Mal, dass mir das in den letzten vier Jahren jemand so offen und direkt gesagt hat. Aus der Generation meiner Eltern. Nach meinem Unfall. Nach dem Bruch mit meinen Eltern. Nein, ich sehe die beiden nicht als Elternersatz, so ein Quatsch. Aber darf mich das bitte unheimlich bewegen und sehr berühren, wenn mir jemand, der vom Alter her meine Mutter sein könnte, sagt, dass er mich sehr lieb hat, nachdem der Kontakt zu meinen Eltern zerbrochen ist? Weil sie mich irgendwie wohl nicht mehr lieb hatten? Obwohl ich eigentlich kein anderer Mensch bin? Sorry für diesen Absatz völlig überzogener Sentimentalität.

Zum Glück war es dunkel. Maries Mutter hockte neben mir. "Heulst du? Och Jule, du heulst doch nicht. Was ist denn los mit dir? So kenn ich dich ja gar nicht." - "Sorry, ist gerade bißchen viel auf einmal. Ich fang mich gleich wieder." - Maries Mutter nahm mich in den Arm und drückte mich. Dann sagte sie: "Ich will mich nirgendwo einmischen, Jule, und nirgendwo zwischendrängen. Aber ich bin auch nicht blind. Wenn ich dir irgendetwas geben kann, was du brauchst und von dem du denkst, dass du es bei mir bekommen kannst, dann scheue dich keine Sekunde, es dir bei mir zu holen, okay?"

"Was meinst du damit? Kannst du mir ein Beispiel geben, woran du denkst? Das kann so vieles bedeuten." - "Ist egal, Jule. Irgendwas. Guck mal: Marie -ich weiß, sie wird mich dafür hassen, dass ich das erzähle, aber- Marie kommt fast jeden abend zu mir, legt sich neben mich aufs Sofa und will gekrault und gestreichelt werden. Und wenn ich das eine Viertelstunde gemacht habe, redet sie wie ein Wasserfall. Was sie bedrückt, was ihr Freude macht, womit sie Probleme hat, was sie angestellt hat, worüber sie traurig und worüber sie glücklich ist. Und mit dem Satz, den ich gerade gesagt habe, meinte ich: Würdest du den Kopf auf meinen Schoß legen, würde ich dich auch kraulen und dir zuhören. Okay? Mach daraus, was du willst. Vielleicht möchtest du nicht von mir gekrault werden, aber ich würde auch nachts um drei mit dir auf alle Männer schimpfen, wenn dein Typ mit einer anderen durchgebrannt ist. Oder dir alternativ eine heiße Badewanne einlassen. Ich möchte, dass du weißt, dass du immer zu mir kommen kannst. Oder zu meinem Mann. Falls es mal etwas gibt, womit du zu Marie oder zu anderen Freunden nicht gehen kannst. Komm bitte nicht auf die Idee und habe irgendeine Scheu oder denke, das müsste dir peinlich sein."

Sie hielt mich immernoch im Arm. Ich drückte sie fest an mich heran und musste ihr einen Kuss auf die Wange geben. Und bekam postwendend einen zurück. Und mit der flachen Hand über den Hinterkopf gestreichelt. Das klingt vielleicht alles kitschig, aber das tat so gut. Ich habe ganz sicher meine Freundinnen und ich weiß, wie sehr sie mich mögen und wie lieb wir uns haben. Aber Maries Mutter hätte ich in dem Moment am liebsten nicht mehr losgelassen.

Die anderen waren bereits hörbar im Wasser angekommen. Warm sei es. Maries Mutter streckte mir ihren Rücken zu, umfasste meine Kniekehlen, ich umklammerte ihren Oberkörper. Sie hob mich hoch und latschte mir mir im Schein des Lagerfeuers zum Wasser. Es wurde hier wesentlich schneller tiefer als in Scharbeutz und es waren wohl auch mehrere große Steine unter der spiegelglatten Wasseroberfläche. Maries Mutter ging sehr vorsichtig, um nicht zu stolpern. Als sie bauchnabeltief im Wasser war, drehte sie sich um und hockte sich hin, so dass ich zwar von einer Sekunde auf die nächste im Wasser war.

In der Nacht zu Sonntag waren wir insgesamt zu zehnt, schliefen in einem großen und zwei kleinen Igluzelten. Die ganzen Rollifahrer waren in dem großen Zelt. Am Sonntag gingen wir bestimmt vier Mal ins Wasser. Das Wetter war herrlich, am späten Nachmittag fingen die beiden Männer an zu grillen und nach und nach kamen noch weitere Leute aus unserem Sportverein dazu. Auch Frank kam noch dazu.

Und plötzlich erklärte sich dann auch, was es mit dieser Viertelstunde auf sich hatte. "Am Dienstag müssen wir fast alle arbeiten, Jule, und das Wetter soll auch wieder blöder werden. Daher haben wir die Gunst der Stunde genutzt und schenken dir an diesem Wochenende eine große Strandparty, sozusagen zu deinem zwanzigsten. Aber gratulieren werden wir dann alle später. Da man dir mit Geld oder gekauften Geschenken vermutlich nur halbe Freuden macht, haben wir uns überlegt, dass dir jeder mindestens eine Viertelstunde schenkt. Also insgesamt ungefähr zwanzig Viertelstunden. Meine Viertelstunde ist dieser selbstgemachte Nudelsalat, den ich zu deiner Party dazu steuere."

Tolle Idee! Was gab es noch? Eine Viertelstunde Verwöhnmassage in der Abenddämmerung (die gab es gleich mehrmals und doppelt und nur von Jungs...), selbstgemachte Bowle, selbstmariniertes Fleisch und Salate fürs Buffet - aber auch solche Sachen wie: Ein Inhaltsverzeichnis für meinen Blog. Da hat sich wirklich jemand einige Zeit hingesetzt und über 500 Beiträge geordnet und mit jeweils einem Satz zusammengefasst. Werde ich schnellstmöglich einpflegen, muss technisch noch etwas angepasst werden. Und einiges mehr.

Es war eine sehr tolle Party. Am Sonntagabend sind etliche wieder nach Hause gefahren, einige sind noch bis Montagmittag geblieben. Und bis Dienstag sind dann noch Jana, Cathleen, Marie und Simone geblieben. Anschließend kam Uwe, Maries Patenonkel, noch einmal, um das große Zelt mit abzubauen. Diesmal nicht in Uniform. Und ... es war mehr als eine Viertelstunde. Die waren alle so lieb zu mir!!!

Danach war ich froh, wieder festen Boden unter den Rädern zu haben. Und mal wieder mit Seife duschen zu können. Besonders habe ich mich gefreut, dass Ronja und Maria am Sonntag zum Strand gekommen sind. Und für das nächste Wochenende haben sich nun meine beiden Halbschwestern angekündigt. Was für eine aufregende Zeit!

Kommentare :

Sally hat gesagt…

Wow! Klingt supertoll! :)

ruolbu hat gesagt…

O_O

♥_♥

T_T

^_^

hab dich auch lieb
jaaaaaaa~, Blog und Internet und distanzierter und was ganz anderes.
Aber ehrlich, du hast es dir sowas von verdient, so toll wie du bist.
Ich wünsch dir noch viele solche Erlebnisse

Vio hat gesagt…

Wie schön!!! Das ist eine tolle Idee. Ich freue mich für Dich von ganzem Herzen. Es ist wunderbar zu wissen, dass so viele Menschen an einen denken und für einen da sind.

Hattest du dann diese Dienstag Geburtstag (ich hoffe, ich habe das nicht falsch gelesen). Herzlichen Glückwunsch, liebe Jule!

Dave hat gesagt…

Hallo Jule!

Ich glaub, ich wäre durchgedreht. Auch schon vorher, bevor ihr an dem Polizisten angekommen wart. Ich bin vollkommen deiner Meinung - in Dunkelheit durch einen Wald zu fahren ist unheimlich.
Trotzdem war es eine schöne Überraschung.

Du kannst echt wahnsinnig froh sein, dass du solche Freunde hast. Die sind etwas ganz ganz Besonderes! Pass auf, dass du sie nicht verlierst.

Und noch einmal von mir nachträglich superdicke Glückwünsche zum Geburtstag.

Dave

no0815girl hat gesagt…

Wow, ein echt schönes Erlebnis, ich musste mir ein Tränchen verdrücken. Sowas hab ich noch nie erlebt und ich bin ein wenig neidisch ;-)

Dennis hat gesagt…

Hi Jule,

das ist doch mal eine sehr schöne Überraschung, die sie Dir da gemacht haben :)
Wünsche Dir schon mal viel Spaß mit Deinen beiden Halbschwestern.

Liebe Grüße
Dennis

baka hat gesagt…

HEy...

alles gute zum Geburtstag :)

du hast echt tolle Freunde :)

liebe grüße

baka

Jens hat gesagt…

Auch noch alles Gute zum Geburtstag, du hast es dir wirklich verdient. Soviel du anderen gibst so sehr freue ich mich über deine Viertelstunden.

Michi hat gesagt…

Wahnsinn! Um solche Freunde kann man dich nur beneiden...

Allerallerherzlichste Glückwünsche nachträglich zum Geburtstag! :)

Steffi hat gesagt…

*Gänsehaut*

Hallo Jule,

ich habe gerade beim Lesen richtig Gänsehaut bekommen. Das hört sich nach einem unvergesslichen Erlebnis an. Cool, was sich deine Freunde für dich ausgedacht haben!

Nachträglich wünsche ich dir alles, alles Gute zum Geburtstag!

LG Steffi

Luisa hat gesagt…

Wunderschön. Ich gönne es dir vom ganzen Herzen.

Daniela hat gesagt…

Was für eine wunderbare Idee von Deinen wunderbaren Freunden. Ich hab' jetzt beim Lesen wirklich ein bißchen mit Dir mit geheult. :D

LG
Daniela

Michael hat gesagt…

Hi Jule,

habe mich natuerlich sehr fuer Dich gefreut, dass Du eine tolle Zeit hattest. Aber ich glaube, am meisten hat mich bewegt, wie Du auf "ich hab' Dich lieb" reagiert hast. Bin ja (immer noch) nicht ganz durch mit dem Blog, aber selbst bei dem, was ich bisher gelesen habe, habe ich mich schon etwas gewundert, wie (und ob!) Du diese brutale Trennung von Deinen Eltern verarbeitet hast. All' das, was sich da aufgestaut hat (inklusive die aeusseren Umstaende mit Deinen wunderbaren Halbschwestern) kann eigentlich kein Mensch so einfach wegstecken. Dazu kommt noch die Belastung mit Deinem Unfall.

Insofern hat es mich unglaublich gefreut, dass Du dank Marie's Mama einfach fuer einen Augenblick mal loslassen konntest. Und auch losgelassen hast. Dass, und die Umgebung (warme Luft, Sternenhimmel, Meer, ...) werden wahrscheinlich dafuer sorgen, dass dieser Moment sich fuer immer in Dein Gedaechtnis einbrennen wird.

Trotzdem sprichst Du von "ueberzogener Sentimentalitaet" und dass Du glaubst, "kitschig" zu schreiben. Also, ich weiss ja, dass Ihr Nordlichter mal etwas sproede sein koennt, aber in dem, was Du da schreibst, ist ueberhaupt nichts sentimental oder kitschig. Diese Emotion duerften so ziemlich das elementarste sein, was ein Mensch fuehlen kann: Vertrauen, Liebe, Geborgenheit - und einfach die Gewissheit, ein Zuhause und eine Heimat zu haben. Dazu muss Marie's Mama nicht Deine Ersatz-Mama werden (Mama gibt's wohl nur einmal), aber Du solltest einfach froh sein, ueber das, was Du fuehlst.

Ruthy hat gesagt…

♥ lichen Glückwunsch nachträglich zu Deinem Geburtstag.
Die Vorfeier war ja bestimmt super, so wie Du das alles beschreibst. Und ich wünsch Dir auch ganz viel Spaß mit Deinen Schwestern am Wochenende.

Liebe Grüße, Ruthy

Nobody hat gesagt…

Hallo Jule,

dies ist mal eine tolle Geschichte.
Da hast du wirklich wundervolle Freunde. Die Überraschung ist denen aber wirklich gelungen.

Ich freue mich wirklich für dich, dass du so einen Halt bei diesen Menschen gefunden hast. Irgendwo brauchen auch so Engel wie du einen Platz um sich zu erholen.

Übrigens wir hier alle im Blog, Zumindest die, die nicht nur am Absatz über das Reintragen interessiert sind, haben dich auch ganz doll lieb und würden für dich bestimmt auch viel machen. Wenn sie den so denken wie ich, und ich glaube das tun die meisten hier.

p.s. Alles gute Nachträglich zu deinem Geburtstag.

ednong hat gesagt…

Hach,
was für ein langweiliger Post, dachte ich so bei mri bei dem Titel. Und las und las - und freute mich mit jeder Zeile mehr.

Haben sie schön hinbekommen, deine Freunde.

Und wenn du nun tatsächlich Geburtstag hattest - dein Blog hat ja leider keine Suchfunktion ;) - dann auch von mir Herzlichen Glückwunsch!

Banane hat gesagt…

Hi Jule,

erst mal noch nachträglich alles Gute zum Geburstag!

Auf deine Freunde, die eine dermaßen geniale Geburtstags-Überraschungs-Feier für dich organisieren, kann man ja fast ein wenig neidisch sein...
Aber du hast das auf jeden Fall verdient!

Gruß
Banane

Viktoria hat gesagt…

Hallo Jule,

ich habe deinen Blog die letzte Woche quasi verschlungen. Ich finde es total super, wie du dein Leben nach dem Unfall so großartig neu geordnet hast und einfach so stark bist. Da können sich viele eine dicke Scheibe abschneiden. Deine Freunde sind wirklich super-kreativ! Ein tolles Geschenk!

Ich gratuliere auch ganz herzlich nachträglich zu deinem Geburtstag!

Viele Grüße, Viktoria

DerInderInDerInderin hat gesagt…

Topp!
Das hast du aber auch so was von verdient, Jule. Dir mag es finanziell gut gehen, und du bist in deiner Persönlichkeit gefestigt. Aber jemand Älterem, der dir die Schulter zum Anlehnen bietet, die deine Eltern leider nicht mehr her geben...toll. Freue mich sehr für dich! :)

Anonym hat gesagt…

so schön... hach. alles gute zum geburtstag!

Frank hat gesagt…

Oh je,jede Menge Pipi in den Augen ...wieder mal.

Diese Inszenierung erinnert mich irgendwie an den Heiratsantrag,
der seit Wochen durchs Netz geistert.

http://www.youtube.com/watch?v=5_v7QrIW0zY

der war auch bis ins kleinste Detail geplant
und du hast sicherlich ganz ähnlich geschaut.

Schade das ihr keine Kamera dabei hattet.

Wenn man überlegt,diese viele tolle Menschen
hättest du ohne den Unfall niemals kennengelernt,
manchmal sind Schicksalsschläge doch nicht so Scheiße wie man am Anfang dachte.

Viel Spaß mit deinen Schwestern und berichte uns darüber.

Ulli hat gesagt…

Ein Wort: WUNDERSCHÖN!

Solche Freunde (und ihre Eltern) sind einfach das schönste auf der Welt. Ich hatte Gänsehaut beim Lesen, und das passiert wirklich nicht oft.

Und auch ich gratuliere Dir noch ganz herzlich nachträglich zum Geburtstag!

Dennis hat gesagt…

Hallo Jule,

da Dein Postfach bestimmt noch recht voll ist, wünsche ich Dir auch über diesen Weg nachträglich noch mal alles Gute und Liebe zu Deinen Geburtstag.

Liebe Grüße
Dennis

Anonym hat gesagt…

Einfach nur toll! Wer solche Freunde hat, der muss eine besondere Person sein :)

seemaedel hat gesagt…

Herzlichen Glückwunsch nachträglich, Jule!

Toll, dass du in Maries Mutter so einen tollen Menschen gefunden hast, bei dem du auch einfach mal "schwach" sein darfst - das freut mich sehr nach allem, was du mit deinen Eltern erlebt hast.

Christian hat gesagt…

Zunächst einmal nachträglich alles, alles Gute zu Deinem Ehrentag!

Da es mir aktuell nicht wirklich gut geht muss ich mich bedanken.

Zum einen bei Dir und zum anderen bei Deinen Freunden.

Denn wer diese Geschichte liest und dann immer noch schlecht drauf und/oder depressiv ist, dem ist wohl wirklich nicht mehr zu helfen...

Lass es Dir weiterhin gut gehen...

meg hat gesagt…

Alles Gute nachträglich zum Geburtstag!
Das ist ja das tollste Geschenk, von dem ich jemals gehört hab! Klasse!

P. hat gesagt…

Auch von mir noch alles Liebe zum Geburtstag nachträglich .. und nur die besten Wünsche für's neue Lebensjahr!!
Ich würd ja gerne noch mehr schreiben und wünschen .. aber ich muss jetzt erstmal zusehen, wie ich dieses "HA, das hat sie sich verdient" Grinsen aus meinem Gesicht und die angelesene Gänsehaut von meinen Armen wieder los werde ..

Anonym hat gesagt…

Hallo Jule,

ich lese deinen Blog schon sehr lange. Du bekommst ja eigentlich schon genug Lob, aber ich will mich da trotzdem noch einreihen. Ich habe mich schon vorher für einen sehr offenen und relativ vorurteilsarmen Menschen gehalten und doch bin ich beim Lesen deines Blogs immer wieder auf Situationen gestoßen, bei denen ich mir dachte: "Ups, hättest du da nicht genauso blöd gehandelt?" Dank dir habe ich meine Art und Weise überdacht, wie ich über Menschen im Rollstuhl denke. Ich bin bisher nicht vielen Menschen mit Behinderung begegnet, aber wenn dann war ich vorher gewiss dazu geneigt zu denken: "Ach Gott, der Arme." Du hast mir gezeigt, dass Behinderung nicht automatisch einschließt, an Lebensqualität einzubüßen und man den Leuten viel mehr zu trauen muss.

Nun will ich aber noch zu meiner
eigentlich Frage kommen. Dazu muss ich allerdings auch kurz ausholen. Ich habe heute folgendes erlebt: Ich bin mit dem Fahrrad am Bahnhof Fahrstuhl gefahren. Als ich ausstieg meinte ein Typ (zu Fuß), der in den Aufzug einsteigen wollte, zu mir (das glaube ich jedenfalls, es waren aber auch noch andere, die aus dem Aufzug ausgestiegen sind, deswegen könnte es natürlich auch sein, dass er zum Beispiel den Mann mit dem Hund gemeint hat oder oder…): "Das hätte man auch ohne Aufzug geschafft!" Daraufhin meinte ich zu ihm: "Ja, laufen auch!"
Ich bin dabei schon weiter gelaufen, da brüllt er mir hinterher: "Jetzt werd mal nicht frech, du Bitch!" Und weil er wirklich aggressiv klang, meinte ich nur "Ja, ja", woraufhin er nochmal nachlegte: "Du Schlampe!"

Die ganze Situation hat mich total aufgeregt, natürlich zuerst mal weil ich nicht gerne beleidigt werde (wer mag das schon?). Ich habe dann aber auch nochmal über alles nachgedacht. Obwohl der Typ zu Fuß war, glaubte ich erkennen zu können, dass er nicht wirklich „gut zu Fuß“ war. Ich weiß ja nicht, vielleicht hat er sich nur den Knöchel etwas angestaucht, vielleicht hatte er aber auch wirklich eine Beeinträchtigung. Dann könnte ich auch seine Wut verstehen. Im Prinzip habe ich ihm ja unterstellt, dass er den Fahrstuhl gar nicht nehmen müsste. Vielleicht wurde ihm das ja schon oft vorgehalten. Andererseits wenn er mich nicht angemacht hätte, dann hätte ich mich auch gar nicht drum gekümmert, ob er nun „das Recht hat, mit dem Fahrstuhl zu fahren“.

Und da bin ich auch schon bei meiner Frage, die man bestimmt nur rein subjektiv beantworten kann: Findest du, dass Fahrradfahrer das Recht haben, den Fahrstuhl zu nutzen?

Bisher war ich immer der Meinung, der Fahrstuhl ist für diejenigen da, für die die Treppe übermäßig anstrengend ist: Leute mit Kinderwagen, Leute mit Rollstuhl, Leute mit Krücken, alte Leute aber auch Leute mit Fahrrädern. Natürlich wenn ich sehe, dass schon eine Mutti mit ihrem Kinderwagen und jemand mit Rollstuhl für den Fahrstuhl anstehen, dann lasse ich ihnen den Vortritt, denn für mich ist es ja nicht unmöglich, die Treppe zunehmen.

Also ich will sagen: Bisher habe ich mich immer im Recht gefühlt, eben weil ich nicht der Ansicht war, dass ich die Leute, die auf den Fahrstuhl angewiesen sind, behindere. Nun würde mich aber interessieren, ob ich da einfach zu blind für war.

Der Text ist jetzt sehr lang geworden und ich erwarte nicht, dass du ihn gleich die nächsten Tage liest, aber ich würde mich freuen, wenn du irgendwann dazu kommst und mir antworten könntest.

Liebe Grüße,
deine treue Leserin Anni

Jule hat gesagt…

@Anni: Ich finde, der Aufzug ist für alle da. Es ist nicht deine Schuld, wenn er so dimensioniert ist, dass es zu Staus kommt.

Vielleicht ist da jemand anderer Ansicht. Aber müssen wir das wirklich regeln?

Ich plädiere für ein nettes Miteinander. Reden, Rücksicht nehmen, Respekt haben.

Ob es nun ein Rollstuhl ist, der einen in den Aufzug treibt, oder ein eingewachsener Zehnagel, die Regelschmerzen, das schwere Fahrrad oder das technische Interesse an einem Fahrstuhl: Es kann dem anderen doch egal sein. Und beschimpfen lassen muss sich niemand.

Olli hat gesagt…

Geühle kommen hoch, wenn man den Beitrag liest.
Wunderbar teilhaben zu dürfen.
Ohne Neid pure Mitfreude.
Und großer Dank, denn diese Idee mit der Viertelstunde ist doch wirklich kopierwürdig.