Montag, 4. Februar 2013

Sauna, Sauna und ein zweiter Magnet

Weil der Pool bei Maries Eltern im Garten im Winter, gerade bei Frost, meistens leer ist und die daneben stehende Sauna aus Kostengründen innen genauso kalt wie außen ist und das Ding damit seinen Zweck verfehlt, Mädchen aber immer frieren, haben Marie, Jana (mit Schwester) und ich uns entschieden, bei einer kommerziellen Saunalandschaft im Hamburger Umland ein paar Euro zuzüglich Hochsaisonzuschlag in ein paar Liter Schweiß und einige Gigawatt Körperwärme zu verwandeln.

Nachdem ich von einem Bekannten, der meinen Blog kennt, einen großen Magneten geschenkt bekommen habe, mit den Worten: "Das ist kein Idiotenmagnet, stand zumindest nichts davon auf der Verpackung. Er soll dir helfen, auch noch andere Leute anzuziehen oder wenigstens das andere Magnetfeld so zu beeinflussen, dass die Idioten künftig an dir vorbei laufen."

Wie niedlich. Also hatte ich einen bestimmt 500 Gramm schweres Metallstück, rot lackiert, in meiner Sporttasche. Nicht, weil ich jetzt abergläubisch geworden bin, sondern eher, um meine Leute zu verwirren. Während wir am Eingang in der Schlange standen, nahm ich ihn in die Hand. Maries Kommentar, als sie ihn sah: "Was schleppst du denn da alles mit dir rum?" - "Das ist ein Magnet, sozusagen als Gegenpol zu dem fest in mir installierten Idiotenmagneten. Soll das Radar der Idioten stören, so dass sie mich nicht finden." - "Ah ja. Ich würde mal sagen: Pass lieber auf, dass das Ding nicht auf einen Schlag alle deine Karten entwertet oder so umpolt, dass mit jeder Zahlung automatisch dieselbe Summe nochmal irgendwohin gespendet wird."

Während sie ihn in der Hand drei mal herum drehte und dann ausprobierte, ob ihr Rollstuhl magnetisch ist (nein, Alu ist nicht magnetisch), meinte sie: "Du nimmst ihn aber jetzt nicht mit ins Wasser, oder?" - "Ich hab mir extra so ein kleines Täschchen in meinen Badeanzug eingenäht", blödelte ich. Marie tippte sich an die Stirn und gab das Metallstück an Jana weiter. Jana sagte: "Meine Oma hat eine ganze Matratze voll mit solchen Magneten. Hat sie auf irgendeiner Busfahrt geschossen und behauptet jetzt ständig, ihre Rückenschmerzen kommen davon oder gehen davon weg. Mit anderen Worten: Vorher war das Wetter Schuld, jetzt sind es die Magneten in ihrem Bett."

"Die 500 Euro hätte ich sonst auch genommen", blödelte Marie. Jana antwortete: "Ich möchte nicht wissen, was das Ding gekostet hat, aber ich vermute fast, das waren eher 1.500 Euro. Wir sind dran." - An der Kasse saß eine junge Auszubildende, völlig aufgeregt, eine ältere Dame saß neben ihr. Sie erklärte: "So, jetzt haben wir mal was besonderes. Wenn das schon so offensichtlich ist, dass die behindert sind, fragen Sie aktiv nach dem Behindertenausweis." - "Ob sie einen haben?" - "Ob Sie den mal sehen dürfen."

"Hallo, darf ich Ihre Behindertenausweise mal sehen?" - Wir hatten sie schon auf dem Schoß liegen. Die junge Frau an der Kasse nahm einen in die Hand. Und wurde noch aufgeregter: "Was muss ich denn damit tun?" - "Gucken, ob der gültig ist, und ob eine Begleitperson eingetragen ist. Wenn ja, bekommt die bei uns freien Eintritt." - "Wo steht denn, ob der gültig ist?" - "Nein, es steht, wie lange der gültig ist. Immer hier oben. 'Unbefristet gültig' heißt, dass der nie abläuft. Bei anderen steht dann meinetwegen '01/2013', der wäre dann heute nicht mehr gültig." - "Heißt 'unbefristet gültig', dass die nie wieder laufen können?" - "Sowas dürfen Sie nicht fragen, das geht Sie nichts an. Sie prüfen nur, welche Voraussetzungen erfüllt sind." - "Aber das schockiert mich gerade voll! Die sind kaum älter als ich und wieso müssen die so einen Ausweis haben, wo sowas drauf steht, warum kann man nicht einfach so hilfsbereit und nett zu denen sein?"

Och wie rührig. Die ältere Frau sagte: "Ich übernehme das mal eben. Wollen Sie mit Sauna oder ohne?" - "Mit, bitte." - "Sie kennen sich bei uns aus?" - "Ja, vielen Dank!"

Die Umkleide war für drei Leute etwas eng, aber das kann ja auch ganz lustig sein. Immer, wenn jemand seinen Rollstuhl bewegen wollte, mussten die anderen auch ihre Position wechseln. "Wie bei Tetris", meinte Marie. Dann gab es einen Raum mit Dusche und Klo und Automatiktür, über der jedoch das rote Licht brannte: "Besetzt." - Also standen wir zu viert in Badesachen vor dieser Tür und froren. Nach 10 Minuten versuchte Janas Schwester, durch die Milchglasscheibe etwas zu erkennen. "Ist da überhaupt einer drinnen? Nicht, dass der vom Klo gefallen ist und Hilfe braucht. Immerhin brannte das rote Licht schon, als wir mit dem Umziehen begonnen haben."

Jana deutete auf das Schlüsselloch, in dem der Zylinder fehlte. Janas Schwester hockte sich davor und guckte durch. Und fiel fast rückwärts um, drehte sich weg mit unterdrücktem Lachen. Jana, Marie und ich guckten sie fragend an. "Da sitzt einer unter der Dusche und holt sich einen runter." - "Nein!", riefen Jana und ich entsetzt wie aus einem Mund. Marie grinste verschmitzt und rollte in Richtung Tür, guckte auch kurz durchs Schlüsselloch. "Doch, stimmt wirklich", meinte sie. "Typ mit einer blauen Badehose. Guck selbst!" - "Ich will es nicht sehen", meinte Jana. Janas Schwester wummerte gegen die Tür und rief: "So, abziehen, Hände waschen, rauskommen. Hier warten schon vier Leute." - "Bin gleich fertig!", rief jemand aus dem Raum zurück. - "Nee, jetzt, Sie hatten Zeit genug", antwortete Janas Schwester.

"Jetzt hast du ihm seinen Orgasmus ruiniert", meinte Marie. Janas Schwester sagte: "Wenn das in einer halben Stunde nicht geklappt hat, wird das jetzt auch nichts mehr." - "Er war so kurz davor." - "Oah, könnt ihr mal das Thema wechseln? Ihr seid so widerlich."

Im selben Moment ging die Tür auf. Ein Typ, geschätzt Mitte 50, natürlich ohne jede sichtbare Behinderung, kam aus der Behindertendusche. Und grinste ausgerechnet mich an. Ich guckte schnell woanders hin. Nach dem Duschen gingen wir in das Trainingsbecken, wir wollten vor dem ersten Saunagang unbedingt noch eine halbe Stunde schwimmen. Leider war es nur so voll und so unkoordiniert, dass es wenig Spaß machte. Zwei Schwerzkekse mussten diagonal durch das Becken schwimmen und kamen ständig allen in die Quere, wurden zuerst zwei Mal von der Schwimmeisterin ermahnt, dann bat sie zwei Leute, je eine Leine mit auf die andere Seite zu nehmen. Aber selbst die abgetrennten Bahnen brachten keine Entspannung. Die Leute schwammen einfach irgendwie, kreuz und quer durch die Bahn, linksherum gegen den Strom oder legten sich auf die Trennleine und machten mit ihren Beinen Fontänen.

Und dann war plötzlich der Typ aus dem Behindertenklo direkt neben mir in der Bahn und grinste mich schon wieder an. Wir vier entschieden uns kurzerhand, das Schwimmen zu beenden und mit dem ersten Saunagang zu beginnen. Dort war es dann wesentlich entspannter: Es gab eine große 95-Grad-Sauna, in die man ebenerdig hinein gelangte und wo auch locker die Rollstühle an der Seite stehen bleiben konnten. Das war sehr schön, vor allem bei der draußen herrschenden Kälte samt Schneetreiben. Was ich ein wenig schräg fand, war, dass drei Leute mit Badeklamotten in der Sauna waren, zwei Frauen im Bikini und ein Mädchen im Badeanzug. Das Mädchen im Badeanzug sprang dann auch noch hinterher, wie von innen durch die Fenster sichtbar, ohne zu duschen in den kalten Pool. Ein Typ, geschätzte 50 Jahre alt und mindestens 150 Kilogramm schwer, kam mit einem Wikingerhut in die Sauna und blieb mit den beiden Hörnern erstmal am Türrahmen hängen. Jetzt nur niemand anderen angucken, sonst hätte ich losgeprustet.

Anschließend legten wir uns in den Ruheraum. Ich wäre fast eingepennt, als Marie mich antickte und durch ein diskretes Nicken in Richtung Glastür deutete. "Dein Stalker", meinte sie. Tatsächlich stand der Typ aus dem Klo schon wieder grinsend da und beobachtete uns. Wir einigten uns auf den nächsten Saunagang und verließen geschlossen den Ruheraum. Im Rausfahren sagte Marie zu dem Typen: "Hast du irgendein Problem?" - Seine Antwort: "Problem nicht, nur einen großen Zauberstab!"

Da uns der Typ auf dem Weg zur Shitau-Meditationssauna nicht folgte, warteten wir noch einmal ab. Bei der nächsten Gelegenheit würden wir das Schwimmbadpersonal ansprechen. Aber, um es vorweg zu nehmen, die Gelegenheit kam nicht mehr. So entspannten wir uns bei Klimperklängen in der 75-Grad-Shitau-Sauna, ein riesiger Raum, der auf einem Hügel lag und von dem aus man über etliche verschneite Felder gucken konnte.

Beim dritten Saunagang nahmen wir noch eine Erlebnisaufguss-Serie mit Ananas-Minze-Aroma mit, in deren Pause, die man draußen verbringen musste, noch ein kostenloser Obstsalat serviert wurde. Der war sogar sehr lecker. Allerdings waren wir geschätzte 50 bis 60 Leute in dem dafür dann doch zu kleinen Raum. Alle konnten nur sitzen. Als wir die Schlange vor der Tür sahen, hatten wir uns unsere Teilnahme schon abgeschminkt, aber eine junge Frau mit blauen Haaren und jeder Menge Tatoos, die das Manöver leitete, hatte das voll im Griff. Eine Viertelstunde vor dem Aufguss wird die Sauna geräumt, alle müssen draußen vor der Tür warten. Damit wird verhindert, dass die Laute reihenweise kollabieren, weil sie sich aus Kapazitätsgründen schon eine halbe Stunde vorher in die Sauna setzen. Und dann meinte sie: "So. Als erstes lassen wir jetzt die drei Rollis in die Sauna. Und alle anderen warten bitte, bis die drei sich auf die Bank gesetzt haben und die Stühle sicher an der Seite verstaut sind." - So kamen wir doch noch in den Genuss des Aufgusses und konnten uns ohne dass zwei Dutzend Leute helfen wollen, im Weg stehen, über einen drüber klettern, während man sich umsetzt oder ähnliches, auf unsere Plätze setzen.

Ganz zum Schluss haben wir dann noch das 36 Grad warme Solebad ausprobiert, das so viel Salz enthielt, dass man sich ohne jede Bewegung auf das Wasser legen und entspannen konnte, bevor wir nach Hause gurkten und ins Bett fielen. Es war ein schöner Wintertag zum Entspannen, aber dennoch sehne ich mich nach dem ersten Strandausflug 2013. Und der metallische Gegenpol in meiner Sporttasche - hat er so viel gebracht? Ich muss es weiter beobachten.

Kommentare :

Anonym hat gesagt…

Ööörgs, jetzt hab ich so viele Bilder im Kopf. Ich will die wieder los werden... Bääh, manche Männer sind einfach nur widerlich.

Beim nächsten Mal sollte der Magnet aber eingearbeitet sein.

Und die Azubine... ja, hört sich nach 16jährigem, naiven Mädchen an.
Aber auch sie wird es irgendwann merken, dass man nicht so unreflektiert fragt.

Dennis hat gesagt…

Hallo Jule,

ich hoffe Ihr seid dem Typen nicht mehr begegnet.
Ob der zusätzliche Magnet Erfolg bringt ist schwer zu sagen. Der Typ ist wohl eher auf den Pechmagneten zurückzuführen, aber der vortritt beim dritten Saunagang, ist eine gute Sache. Nun ja, hat nicht jeder Magnet einen positiven und negativen Pol? Daher müsste es doch an deinem Pech/Idiotenmagneten auch einen guten Pol.

Liebe Grüße
Dennis

meg hat gesagt…

Da läuft mir doch ein Schauer über den Rücken. Was für ein ekliger Creep *schüttel*

Sally hat gesagt…

Ich glaube, ich muss auch mal wieder in die Sauna gehen.... Wie gut, dass ich nächstes Wochenende vier Tage frei habe... ;) Hast mich jetzt neidisch gemacht. :)

P. hat gesagt…

Ich kann mir nicht helfen .. aber bei diesem Typen war der Magnet definitiv wirkungslos! Es sei denn, Marie hat sich spontan in den Kerl verknallt und nur nix gesagt? *g*

Ansonsten ist Sauna bei dem Wetter echt was tolles! Auch wenn mir bei näherer Betrachtung grad auffällt, dass das große Ding hier bei uns nicht wirklich rollstuhlfreundlich ist. Ein gewisser Teil der Saunen ist draussen bzw. "oben", ebenso das Solebecken ..
Mhm.

Anonym hat gesagt…

was ist denn so schlimm daran in der sauna nen badeanzug anzuhaben?

nobelix hat gesagt…

Tja, manche Idioten scheinen nicht magnetisierbar zu sein...oder dein Magnet ist einfach nicht stark genug für den gewesen.
Spacken halt...es gab sie immer, es gibt sie weiterhin und es wird sie immer geben.

Die Auszubildende an der Kasse finde ich da schon fast eher zum schmunzeln. Naiv? Ganz sicher. Aber in dem Alter gibt es schlimmere Jugendliche...und selbst wenn sie nicht unbedingt nachgedacht hat bevor sie gesprochen hat, so hat sie doch ihr Herz scheinbar eher auf der Zunge getragen.

Besser so als die typischen Halbstarken :-)

Jali hat gesagt…

@Dennis: Magnete haben Nord- und Südpole.
Ladungsträger sind positiv oder negativ. Wenn also die Idioten die negativen Ladungsträger sind, würde der Magnet sie im 90°-Winkel zur Flussrichtung seiner Magnetfeldes ablenken (Loretnzkraft).

Wenn der Magnet aufrecht mit dem Nordpol nach oben auf Jules Schoß liegt, würde ein von vorne kommender Idiot also aus Jules Sicht nach rechts abgelenkt ("Drei-Finger-Regel").

Ich würde den Magneten aber eher hinten am Rollstuhl unterbringen (z.B. im Rucksack). Dann würde Jule zwar mit dem von vorne kommenden Idioten zusammenstoßen, weil der Magnet ja hinter ihr ist, aber dem kann sie ausweichen. Den von hinten kommenden Idioten sieht sie dagegen nicht kommen.

Mike hat gesagt…

So ein 500 g schwerer Magnet ist sicherlich gut gegen Idioten.... man kann ihn prima werfen :-)

LG
Mike

ednong hat gesagt…

Hehe,
wahrscheinlich hast du die Magneten falsch liegen gehabt - die werden ihre Kräfte addiert haben ;)

Und gewirkt hat er doch - der Typ hatte ja schließlich einen großen Zauberstab ...

Der Point. hat gesagt…

Urgs, der Typ.

Aber alle anderen Begegnungen an dem Tag waren doch super. Auch wenn die Azubi vll etwas unbeholfen war, scheint so doch ein "gutes Herz" zu haben, die ältere Frau und die, die die (uff) Saunagänge koordiniert hat, haben ja auch alles ganz super gemacht.

^_^

Michael hat gesagt…

Zauberstab? Nur noch eklig (inbesondere wegen der besagten Vorgeschichte). Frauen sind ja das eindeutig schoenere Geschlecht, aber in solchen Momenten bin ich froh, nicht frau zu sein. So eine widerliche Anmache. Ich frage mich, wie oft so ein Mist passiert.

Kommen wir ansonsten mal zur doofen Frage des Tages: Ihr fahrt doch mit den Rollis in die Sauna, oder? Wird das Metal da nicht unendlich heiss nach 15 Minuten in der Sauna? Insbesondere die Greifringe? Habt Ihr da keine Probleme Euch die Finger zu verbrennen, wenn Ihr nach dem Saunagang wieder rausfahren wollt?

Tim hat gesagt…

Hi Jule,

hab Dir vor zwei oder drei Monaten oder so schon mal geschrieben - und noch gebe ich mich nicht geschlagen :).

Ich würde sehr sehr gern ein Interview mit Dir machen (gern per Mail oder so) für myMONK.de.

Magst Du mir schreiben an info@mymonk.de? Würde mich echt freuen, kurz von Dir zu lesen - auch wenn es nur eine Absage ist.

Danke und liebe Grüße

Tim

Schattenlos hat gesagt…

Die "junge Frau mit blauen Haaren und jeder Menge Tatoos" macht Hoffnung, dass doch noch nicht alle Menschen unhöfliche, eklige Typen geworden sind. So was sollte viel öfter vorkommen ...

Hanna über Idioten-Magnete hat gesagt…

Was für eine unglaublich lustige Geschichte. Die Azubi war doch herzerwärmend :-) Fast wie ein Sketch! Wunderbar.
Und der 50Jährige. Um Michaels Frage vorläufig zu beantworten: Ständig, vermutlich weil ich keinen Magneten hab. Abaer meist nicht gar so dämlich. Zauberstab... Albern.
LG, Hanna

Martin hat gesagt…

Eine echt lustige Geschichte! :)
Da bekommt man ja richtig Lust auf einen Saunagang. Ich gehe gern nach der Arbeit in die Sauna um wieder runter zu kommen. Nach dem ganzen Stress gibt es meiner Meinung dann nichts besseres als ein paar Minuten in der Sauna.
Bei mir Funktioniert dies aber auch ohne Fünfhundert Gramm Magnet. ;)

Arnt hat gesagt…

Zuerst dachte ich es ging um das Thema Sauna... Aber es ist eine lustige Geschichte :)

Jetzt erstmal ab in die Sauna, das funktioniert nach einem sehr stressigen Tag oder nach einem harten Arbeitstag perfekt...