Montag, 20. Mai 2013

Drei Elfen im Meer

Nachdem ich kürzlich, anlässlich meines 600. Posts bereits ganz viele statistische Werte festgehalten habe, erwähne ich nur noch kurz, dass vorgestern der Zähler die 1,75-Mio-Marke übersprungen hat.

Was ich auch noch kurz erwähnen möchte: In meiner Referrer-Liste tauchen neuerdings auch einzelne Besucher auf, die von einem Wikipedia-Eintrag hierher kommen. Ein User namens Schlurfrakete hat den angelegt. Falls mein Blog tatsächlich bedeutend genug ist, um einen Platz in jener großen Enzyklopädie zu finden, bedanke ich mich dafür.

Gestern haben Cathleen, Marie und ich zusammen mit dem Popo-Fetischisten aus unserem Triathlonverein endlich mal wieder etwas total verrücktes gemacht. Er hat uns schon vor zwei Monaten eingeladen, die diesjährige Badesaison in der Ostsee einzuläuten. Immer wieder kam etwas dazwischen, gestern war es nun endlich so weit. Weil die Ostsee gerade mal 12 Grad hat (und die Luft 15 Grad), waren wir natürlich im Neoprenanzug drin. Warum dieser Vorschlag (Baden im Neo) von ihm kam, war natürlich klar: Er steht auf Popos in Neos.

Vorweg genommen: Es war eine Mordsgaudi. Die Leute, die in ihren hoch geschlossenen Jacken über die Promenade flanierten und sich von diversen Pfingstfesten, Kunsthandwerker- und Flohmärkten unterhalten ließen, staunten nicht schlecht und trauten teilweise ihren Augen kaum. Da rutschen ein paar behinderte Leute durch den Sand, um sich dann in der spiegelglatten Ostsee unter anderem mit zwei aufblasbaren neongelben Luftmatratzen zu vergnügen. Einer fragte, ob wir zu einer Showeinlage gehörten, ein anderer, ob wir eine Wette gewinnen wollten, eine Frau, wofür wir demonstrieren.

Und unser Sportkollege? Der hatte wohl seinen bisher schönsten Tag dieses Jahres. Drei knackige Elfen *hust*, denen er in die Anzüge helfen durfte (und auch wieder raus), die er im Wasser etliche Male knuddeln durfte, um auszudrücken, wie sehr er sich freue, und die hinterher zusammen mit ihm heiß duschten. Der Raum mit der rolligerechen Dusche am Strand ist zwar groß genug, hat selbstverständlich aber nur eine Duschbrause (und nicht vier).

Zum eigentlichen Schwimmen: Die weißen Bojen zeigen das Ende des beaufsichtigten Bereichs an und befinden sich 120 Meter vom Strand entfernt, jeweils im Abstand von 100 Metern zueinander. Wenn die Zahlen stimmen, sind wir tatsächlich auch 1.480 Meter geschwommen.

Kommentare :

TineHappy hat gesagt…

Waren es doch schon 12 Grad?
Wir hatten letzte Woche Klassenfahrt an die Ostsee und ich war mehr oder weniger freiwillig auch drin und fand es kühler als 12 Grad.

Da ist ein Neopren wohl sehr angebracht, zur Freude eures Popo-Fetischisten. ;)

Sally hat gesagt…

Wow, ein Wikipedia-Eintrag. Hab ich ehrlich gesagt schon drauf gewartet. ;)

Ich mag auch mal im Neo in der Ostsee planschen...

Anonym hat gesagt…

Ich möchte auch in der Ostsee mit dir, den anderen beiden Mädels und gerne auch mit Sally schwimmen und euch ein paar mal knuddeln. Oder vielleicht sogar mehr. Ich stehe nämlich auch auf Frauen in knackengen Neos. Wäre das ein Angebot?

Anonym hat gesagt…

Hey, den Wikipedia-Eintrag finde ich richtig gut gelungen. Da hat sich jemand Mühe gegeben. Weißt Du, wem Du diesen Text verdankst?

Und dann zum Baden ... mal Hand aufs Herz: Machen dich Neoprenanzüge selbst nicht auch ein wenig an? Ich habe manchmal das Gefühl, so oft, wie du darüber schreibst. Dann gib es doch einfach zu, ist doch nichts schlimmes dabei.

Oder steht es nicht mehr so gut mit deiner Offenheit? Früher hast du noch erzählt, wann du masturbiert hast. Heute nicht mal mehr, ob dein Herz klopft, wenn der Neopopotyp dich liebkost.

Andreas D hat gesagt…

Da habt Ihr ja viel Spaß gehabt, mir wär es zu kalt. Ich finde es gut wie Ihr mit eurem bekennenden Popo-Fetischisten umgeht. Wobei ich aber kein vertändnis von stalkende und nervende Fetischisten habe. Leider gibt es die ja auch.
Glückwunsch zum Wikipediaeintrag

Philipp hat gesagt…

Hallo,

Glückwunsch zum Eintrag in der Wikipedia!

An sich halte Ich das aber nicht für sooooo verwunderlich, denn auch andere Blogger und Personen des öffentlichen Lebens, wie du Sie nun einmal bist mit deinem Internetauftritt, so z.B. Raul Krauthausen dessen Artikel Ich auch verfolge, sind da drin.

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Zum schwimmen: Ich hätte gesagt wir demostrieren hier für eine saubere Ostsee und weniger Müllverklappung.

Ich sag nur: Idiotenmagnet!

Grüße aus Kaiserslautern

Philipp

Olli hat gesagt…

Hmmh, bin gespannt, wann der Wiki-Artikel um die grobe Anlehnung/Inspiration des 50. Stubbes an Dein Leben ergänzt wird.
Und zum Popofan nur soviel: keion Neid, keine Kritik, sondern einfach beglückwünschende Bewunderung an alle Beteiligten, dass sich da mit Einverständnis und Zufriedenheit aller offensichtlich einige perfekt ergänzen.
Diese genauer reflektierende, nicht generell verurteilende und panikschiebende Art us von Jule würde ich manch anderen Frauen wünschen - würde deren Leben und das Leben mancher Männer einfacher machen...