Mittwoch, 24. Juli 2013

Flotter Dreier

Mit genau 223 Suchbegriffen wurden wir seit der Eröffnung unseres diesjährigen Suchmaschinen-Spielchens konfrontiert. Und nicht nur ich, sondern wie versprochen auch Sally und wie nicht angekündigt auch Marie haben sich durchgeschlagen. Ich wünsche gute Unterhaltung... (um die Ergebnisse zu lesen, einfach auf die Links in den letzten beiden Sätzen klicken!)

Kommentare :

Tili hat gesagt…

Ich weiß, bin für die Fragerunde viel zu spät und außerdem kann ich sie nicht in Kurzform stellen also bin ich an dieser Stelle eigentlich völlig falsch. Bisher hab ich sie in deinem Blog noch nicht gefunden (geht also nicht um pinkeln ;-) ) oder ich hab sie nicht gefunden. Ich hoffe Du siehst es mir nach.

Rein von der Schwimmtechnik würde mich interessieren was Du / andere Schwimmer mit Querschnitt beim schwimmen mit den Beinen machst (vorrangig beim Training/Wettkampf)? Ich würde vermuten sie folgen der Schwerkraft und „hängen durch“!? Werden sie beim schwimmen „zusammengebunden“ oder anderweitig „fixiert“ oder/und mit „Auftriebshilfen“ versehen. Würde in diesem Fall z.B. ein Neo genug Auftrieb erzeugen? Wäre/Ist so etwas bei einem Wettkampf erlaubt und macht es überhaupt Sinn?

Du sieht’s, Kurzform war nicht möglich obwohl ich mir Mühe gegeben habe ;-)

Blogolade hat gesagt…

Danke Jule!

Anonym hat gesagt…

Servus Jule!

Ich bin erst durch Zufall vor ein paar Tagen auf Deinen Blog gestossen. Kurz gesagt, ich bin begeistert und lass innerhalb einer Woche Deinen gesamten Blog. Der Blog ist spannender als ein Krimi. Ich sass bei manchen Beiträgen völlig verkrampft vor dem PC oder smartphone und dachte "Wenn das nur gut geht". Vor allem am Anfang, als Dein Vater sich in Deinem Namen mit ein paar Kröten abfertigen lassen wollte. Undenkbar, wenn er diese Dummheit begangen hätte. Der Richter hat wirklich schnell und toll reagiert. Als Du ihn dann zu Seiner Pensionierung besucht hast, hatte ich feuchte Augen.

Deine Eltern: Deine Mutter leidet an einer massiven borderleine Störung, als angehende Ärztin und Betroffene weisst Du ohnehin, dass Du das Einzig Richtig machts, ignorieren.
Dein Vater: der muss auch ein unentdeckte Störung haben. Vor allem seine Gewalttätigkeit ist unentschuldbar. Bravo, dass Du so einen radikalen Schlussstrich ziehen konntest.

Deine Verletzung: ich wage zu behaupten, dass wenn eine gute Fee käme und den Unfall rückgängig machen könnte, Du würdest alles lassen wie es ist! Richtig?
Wenn man Deinen blog liest, kommt man drauf, dass Du im Zeitraffer eine unglaubliche schnelle Reifung durchmachst. In Deiner Situation kann man an so einem Einschnitt nur zerbrechen oder wachsen. Du hast eine Stärke und Klugheit gezeigt, die bespielhaft ist. Deswegen wage ich auch zu behaupten, dass die Verletzung Deine besten Charaktereigenschaften erst so richtig an die Oberfläche gebracht hast. Die die Du heute bist ist die Folge eines Entwicklungsprozesses, der eben durch die zugegebenermassen schrecklichen Folgen Deines Unfalles in Gang gesetzt wurde. Ich unterschätze nicht, dass es keinen Spass macht auf en Rolli angewiesen zu sein, die Ausscheidungen nicht 100% unter Kontrolle hat, und seinen halben Körper ncht spürt. Mir ist das völlig klar, ich möchte Deine Verletzung nicht bagatellisiern.
Deine unglaubliche Empathie gegenüber Mitmenschen und Deine soziale Ader sind sicher erst durch die eigene Situation geweckt worden. Natürlich muss man nicht Rollstuhlfahrer sein, um die Bedürfnisse behinderter Mitmenschen zu erkennen, aber es erleichtert die Sache ungemein.

Anonym hat gesagt…

Teil 2

Dein Studium: Bravo, Bravo und nochmals Bravo!!! Mache es fertig. Du bist eine Auserwählte, ja richtig gelesen. Du bist die Richtige um verzweifelten Menschen in scheinbar aussichtsloser Lage Lebenmut zu geben. Dein Platz ist ohne jeden Zweifel in der Rehabilitation. Ob Du einmal FA für Allgemeinmedizin, Physikalische Therapie oder Neurologie wirst, ist fast egal. Ich kann mir gut vorstellen, dass irgendein völlig verzweifeltes junges Ding mit frischer Querschnittlähmung im Bett liegt und nur mehr sterben möchte; und Du kommst bei der Tür hereingerollt. Alleine der Anblick einer Ärztin im Rollstuhl zeigt, das es keine Limits gibt. Natürlich sind alle chirurgischen Fächer und Notfall medizin für Dich nicht das Richtige. Aber dafür bist für alle rehabilitativen Fächer, womöglich mit einer Zusatzausbildung in Psychotherapie für Dich perfekt. Lass Dich nciht durch irgendwelche Idioten entmutigen!
Du hast das Zeug Patienten wieder Lebensmut zu geben!

Dein Vermögen: Toll! Ich gönne Dir jeden Euro!

Deine Partner: Das Problem ist, dass die meisten potentiellen Kandidaten entweder freaks (sogenannte devotees) sind oder abgeschreckt sind. Leider stehen nicht viele Männer einer Querschnittlähmung neutral gegenüber. Ich für meinen Teil stehe so einer Behinderung wirklich neutral gegenüber. Ich hatte mal eine Freundin, die einen kompletten angeborenen QS in Höhe TH XI hatte. Leider hate sie eine regelrechte Glucke als Mutter, an der letztlich die Beziehung zerbrach. Mir war es ehrlich gesagt völlig egal, dass sie im Rolli sass. Sie war und ist eine wunderbare Person, und ich denke heute gerne noch an sie zurück. Trotzdem blieb sie meine einzige Rollifreundin, weil ich einfach keinen Fetisch in diese Richtung habe.
Auf der anderen Seite sind unter Umständen devotees nicht die schlechteste Wahl, solange diese Neigung unter Kontrolle bleibt. Diese Männer sind der natürliche Ausgleich für die, die sich vom roll a priori abschrecken lassen. Jedoch darf dieser Fetisch nicht so stark sein, dass dem devotee die Person egal ist, Hauptsache gelähmt. Aber einen klitzekleinen Fetisch würde ich nicht sofort als Ausschlusskriterium werten. Es gibt ja auch Männer die auf dicke Titten, fette Hintern, oder besondern magere FIguren, blonde Haare, schwarze Haare, blaue AUgen, grosse Frauen, kleine Frauen, das tragen hoher Absätze, etc stehen. Wir sind alle bis zu einem Grade Fetischisten.

Jule, Du bist eine tolle Frau, die man nur bewundern kann! Ich hoffe, dass auch Du Mr. Right triffst!

Liebe Grüße

Andreas