Montag, 29. Juli 2013

Snaptrash

Es wird immer schlimmer. Der Trend war schon lange zu erkennen, aber bisher sind wir davon einigermaßen verschont geblieben. In diesem Sommer ist die Seuche auch über uns hereingebrochen und hat einen wahrscheinlich nicht mehr zu reparierenden Schaden angerichtet. Gemeint ist ein immer mehr dominierender Lifestyle, der sich aus cooler Unverbindlichkeit, umwerfender Unzuverlässigkeit, kopflos-giftigem Egoismus mit einer Spur Überheblichkeit und einer Prise Kaltschnäuzigkeit definiert, sich mit einer scheinbar feuerfesten Immunität aus souverän gefühlsloser Logik verteidigt und notfalls auch keine Scheu hat, sich mit unfairer Unehrlichkeit und verleugneter Ignoranz zu verteidigen.

Gemeint ist damit keineswegs, dass es Menschen gibt, die nicht wissen, was ein Kalender oder eine Uhr ist, und die ständig ihre Termine und Aufgaben verschusseln. Gemeint sind auch nicht die chronischen Zuspätkommer oder diejenigen, die sich immer mehr vornehmen als sie eigentlich schaffen können und dadurch wiederholt Verabredungen absagen. Gemeint sind ganz klar diejenigen Menschen, die sich vordergründig immer, aber hintergründig nie verbindlich festlegen, die sich immer alle Optionen bis zur letzten Minute offen halten, um sich am Ende das für sie Beste herauszupicken, die keine Verantwortung übernehmen und sich vor jeder Aufgabe bis zum Aschermittwoch drücken. Die aber auch weder Klartext reden noch "Nein" sagen können, sondern die hoffen, berechnen und kalkulieren, um nach Schließen des letzten Schotts im richtigen Raum zu sein. Und die dann, wenn sie es geschafft haben, cool bis hämisch grinsen; und wenn sie es nicht geschafft haben, sofort in eine Opferrolle schlüpfen.

Einer meiner Professoren hat dieses Phänomen mal als "Snaptrash" bezeichnet. Menschen unter 25 Jahren seien derzeit am meisten von dieser unrühmlichen Termin-Schnäppchenjagd betroffen. Und inzwischen versteht ihn, glaube ich, niemand so gut wie ich.

Ich gehörte auch in diesem Jahr wieder zu einem Viererteam, das eine Sommerfreizeit an der Ostsee organisiert hatte. Für maximal 30 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 12 und 18 Jahren, hauptsächlich mit Behinderungen und hauptsächlich aus Familien, die nicht verreisen können. Wie schon seit vielen Jahren unterstützt sowohl die Stadt aus einem Fördertopf als auch ein mittelständisches Unternehmen aus dem Hamburger Umland diese insgesamt rund 10.000 Euro teure Maßnahme, damit wirklich niemand zu Hause bleiben muss. Die "Betreuerinnen" und "Betreuer" verzichten auf jede Vergütung (müssen allerdings auch nichts bezahlen), und wer finanziell leistungsfähig ist, muss 300 € zahlen. Wer nicht, bekommt (gestaffelt nach Einkommen) bis zu 262 € Zuschüsse. Jahrelang war diese Sommerfreizeit ein toller Erfolg.

Für dieses Jahr hatten wir die Unterkunft bereits im März 2012 gebucht und am 31. Mai 2013 endete die Anmeldefrist innerhalb des Vereins, um sich bei dieser Freizeit anzumelden. Insgesamt lagen dreißig Anmeldungen vor und weitere elf waren auf der Warteliste. Und wie immer: Bis zum Anmeldeschluss hatten nur acht ihre Teilnahmegebühr bezahlt. Zwei weitere hatten die nötigen Zuschüssanträge ausgefüllt und ihren Anteil überwiesen, insgesamt waren also gerade mal zehn Anträge komplett. Also haben wir am 1. Juni die verbliebenen 20 Leute angeschrieben, was von ihnen noch fehlt und dass ihre Anmeldung in einer Woche storniert wird, wenn nicht gezahlt oder alternativ der Antrag auf Unterstützung ausgefüllt wird. Daraufhin hat noch eine Mutter sich telefonisch entschuldigt, die Überweisung habe aus ihr unerklärlichen Gründen nicht geklappt. Damit waren elf Personen verbindlich angemeldet, neunzehn Anmeldungen wurden storniert und die elf auf der Warteliste rückten nach.

Die neunzehn stornierten Leute bekamen Post, dass sie sich nun auf die acht noch freien Plätze erneut bewerben könnten. Wie immer gilt der Teilnehmer als gesetzt, der zuerst alles komplett eingereicht und bezahlt hat. Gleichzeitig fand noch ein Planungs- und Infotreffen statt, zu dem alle Teilnehmer und die Interessierten eingeladen waren. Es wurde natürlich gleich auf der Einladung dazu fett darauf hingewiesen, dass wir bei diesem Treffen kein Bargeld annehmen können (und wollen), und alle Zahlungen über das Vereinskonto laufen müssen. Von den 41 gesetzten oder interessierten Teilnehmern waren gerade mal zehn da, vier davon hatten 300 Euro dabei (und wollten nicht verstehen, warum wir nun kein Bargeld annehmen), zwei andere pöbelten rum, weil sie angeblich zu Unrecht wieder aus der Liste gestrichen wurden und das Procedere nicht schlüssig sei. "Gleich hier die Anmeldung nochmal ausfüllen und morgen das Geld überweisen, dann ist doch alles in Butter", meinte meine Kollegin. Und die anderen Leute wollten lediglich in Erfahrung bringen, ob es für sie Sonderregeln geben könnte: Ich möchte im Einzelzimmer schlafen, darf ich auch drei Tage später an- und zwei Tage früher abreisen, darf ich zwischendurch einen Tag nach Hause, dürfen meine Eltern mich zum Grillabend besuchen und mitessen, ...

In den darauf folgenden Tagen ging natürlich keine weitere Anmeldung ein. Von den elf nachgerückten zahlten zwei, fünf reichten einen Zuschussantrag ein. In den folgenden Tagen sagten dann noch sechs wieder ab, weil sie doch lieber mit den Eltern verreisen, zu Omas Geburtstag oder die Zeit im Garten verbringen wollten. Davon einige, für die die Stadt und der private Sponsor die Kosten (bis auf 38 €) übernommen hatten. Klar, dass diese Familien dann eine Rechnung über 250 Euro Stornogebühren bekommen haben, wie vorher schriftlich vereinbart. Schließlich müssen wir für das leer bleibende Bett in der Unterkunft zahlen. Auch dagegen wurde natürlich erstmal wieder Krach geschlagen, angeblich sei das schlecht erklärt gewesen.

Am Ende haben wir die komplette Veranstaltung abgesagt, denn von den zuletzt zwölf verbliebenen Leuten wurden dann noch vier weitere kurzfristig abgeworben. Sie wollten dann lieber an einer anderen, alternativen Minifreizeit teilnehmen, die die Eltern eines der Teilnehmer organisiert hatten, der kurz zuvor wegen des Geburtstags seiner Oma bei uns wieder abgesagt hatte. Die vier bekamen dann auch nochmal je eine Rechnung über 250 € Stornogebühren, und die verbliebenen acht, die natürlich unglaublich traurig waren, bekamen ihre 300 € wieder erstattet. Die noch nicht abgerufenen Gelder der Stadt wurden wieder freigegeben und dem Sponsor mussten wir mitteilen, dass dieses Jahr die Freizeit mangels Interesse ausfällt - woraufhin er uns erzählte, dass ihn in der letzten Zeit drei Leute angerufen haben; einer wollte, dass er auch noch die 38 € Eigenanteil übernimmt, einer wollte zu seinen 300 € einen direkten Zuschuss von ihm und ein Elternteil wollte wissen, ob er nicht die alternative Freizeit mit den üblichen 1.500 €, die er sonst an unseren Verein zahlt, lieber direkt unterstützen könnte.

Den Vogel abgeschossen hat allerdings eine Mutter, die in einem Werbevertrieb arbeitet und für ein Anzeigenblatt eine Werbeanzeige verkaufen wollte - und dafür auch bei diesem Unternehmen anrief und sich bis zum Chef durchstellen ließ. Für einen Freundschaftspreis von 500 € könne man eine ganze Seite in einem Anzeigenblatt zur Verfügung stellen für einen Fototext über diese Freizeit, in dem das unterstützende mittelständische Unternehmen mehrmals erwähnt werde... Der Sponsor signalisierte bereits, dass er im kommenden Jahr für unsere Freizeit eher nicht mehr zur Verfügung steht, sondern lieber andere tolle Projekte unterstützen wird.

In den Tagen nach der Absage bekamen wir jeder Menge Kritik zu hören, und zwar in erster Linie von denjenigen, die Stornogebühren zu zahlen hatten. Danach sei das ganze Procedere nicht verständlich beschrieben worden, Zahlungen nicht angekommen, weil ein Zahlendreher in der Überweisung war, Mails nicht angekommen, mit denen man die Anmeldung schon vor Anmeldeschluss angeblich selbst storniert hatte - und überhaupt sind ja alle so arm und unser Verein so unsozial hart. Außerdem sei diese Organisationsform nicht mehr zeitgemäß: Heutzutage müsse man spontan sein.

Was solls. Marie und ich haben uns für zwei Tage am Ostseestrand verabredet und alle interessierten Leute spontan zwei Tage vorher eingeladen. Fast zwanzig hatten Lust. Könnt ihr für uns Grillfleisch mit einkaufen? Ich geb euch das Geld vor Ort wieder. Hast du noch einen Platz frei im Auto? Kannst du mich vor Ort kurz vom Bahnhof abholen? Darf ich meine Freundin mitbringen?

Mitgefahren sind am Ende nur Maries Eltern - spontan...

Kommentare :

BigDigger hat gesagt…

Ich wollt gerade sagen: Tritt solchen Leuten mit Anlauf in den Hintern.
Dann fiel mir ein - da war ja was...

In Deinem Beitrag liest man den ganzen Frust heraus. Fühl Dich gedrückt!

Und lerne draus: Lasst. Es. Einfach.

Man kann so sozial eingestellt sein, wie man will: Manche wollen gar nicht. Ganz einfach. Denen kann man es nie recht machen. Und wenn so eine Sommerfreizeit einem so madig gemacht und man mit Problemen überhäuft wird, anstatt dass andere sich einfach freuen, dass überhaupt jemand sowas organisiert, und artig Danke sagen, dann bleibt nur eines: F**K YOU, A**HOLES, DO YOUR SH*T ALONE!

So bitter das für die Kinder ist. Aber das ist nicht Eure Schuld, sondern die der Eltern. Einschließlich dieser Cold-Call-Werbezicke.

Ihr könnt ja für den Verein ein großes Zelt kaufen, einen barrierefreien Campingplatz suchen, mietet dort zwei Parzellen und macht das dann unter dem Motto: "Samstag geht's los, wer kommt mit?" Mit Isomatte und Schlafsack und Abstellplatz für den Rolli. Und dann macht da jeder sein Ding, abgesehen von den Gemeinschaftspflichten... Wenn Ihr clever seid, nehmt Ihr Holzplanken mit und baut Euch da einen provisorischen Untergrund, auf dem Ihr leichter rollen könnt.

Lenster Strand, Rosenfelder Strand, Wulfener Hals, Ostermade (dann schreib mir allerdings 'ne Mail, wir sind da selbst auf der Ecke *g*)...

Anonym hat gesagt…

Ich glaube dieses Phänomen gibt es irgendwie an jeder Ecke. Hier ist es nicht viel anders. Leute die verpeilt sind, Leute die es nicht schaffen Geld richtig zu überweisen, oder gar zu überweisen, Leute die wat weiß ich. Denoch gibt es auch positives. Leute die es auf die Reihe bekommen eine einfache Din a 4 Seite zu verstehen und die binnen kurzer Zeit alles erledigt haben. Ist doch eigentlich gar nicht mal so schwer. Ähnlich wie bei Online Spielen "Quests" erledigen. "Hole 10 Holz und gehe damit zum Sägewerk, sodass du darauf folgend 20 Bretter dem Schreiner gibst der dir dann dafür einen Bauernhof baut." Da klappt es doch auch?

Anonym hat gesagt…

Das ist genau der Punkt, der mich teilweise unglaublich annervt. Du selbst reißt dir ein Bein aus, um was zu organisieren, und am Ende sind von 20 Leuten 2 da. Du und ein Freund. Der Rest meckert aber rum, beschwert sich und erklärt, das alles zu kurzfristig war - hat aber davor über Wochen verhalten bis gar nicht reagiert.

Da fragt man sich immer wieder, warum man sich so was antut, und ob man es in Zukunft nicht lieber lässt, und die Zeit für die Organisation, Planung und Koordination nicht lieber für sich selbst verwendet...

Engelchen hat gesagt…

Ich finde dieses Phänomen auch ganz schlimm. Was ist so schwierig daran, sich festzulegen und das dann durchzuziehen? Wieso muss man immer das "Beste" haben?
Ich merke auch immer vermehrt, dass Verabredungen nicht eingehalten werden, weil noch etwas besseres kommen könnte. ZB zu meinem 30. Geburtstag kamen alle meine besten Freunde nicht, teilweise trotz Zusage, teilweise mit zumindest rechtzeitiger Absage, teilweise mit Zusage unter Vorbehalt (und danach entsprechender Absage). Das war total mühsam und frustrierend, von daher kann ich deine Geschichte gut nachvollziehen. Zum Glück habe ich mir keinen zu grossen Aufwand mit Catering oder ähnlichem gemacht.

Nächstes Jahr werde ich das wohl auch bleiben lassen und einfach ein gemütliches Fest mit meinem Freund und meiner Familie machen.

Ich kenne auch die andere Situation: am Sonntag haben wir eine gemeinsame Freundin eingeladen, schon vor einiger Zeit. Jetzt wurde ich gefragt, ob ich auf einen Tages-Ausritt mit Grillieren mitkommen will. Von so etwas träume ich seit langem! Ich liebe solche Ausflüge! Natürlich ist es verlockend, das andere abzusagen, am besten noch mit irgend einem Vorwand (um nicht zu sagen Lüge), aber sowas macht man doch einfach nicht! Das hat für mich mit Respekt zu tun! Dieser Respekt ist leider immer weniger vorhanden in letzter Zeit und das trifft mich oft.
Die Menschen sind sich in unserer Luxusgesellschaft wohl gewohnt, immer alles zu kriegen, so dass sie nicht mehr auf etwas verzichten können.

Anscheinend funktionieren nur noch spontane Events, bei denen es egal ist, ob man am Ende zu zweit oder zwanzigst ist.

Echt schade, gerade um solche Events, wie ihr sie veranstaltet... :(

Anonym hat gesagt…

Ach je, du schreibst mir aus der Seele. Ich find es auch sooo zum kotzen, dass die Leute immer mehr zu Egoisten werden. Scheiß egal, was der Andere an Arbeit hatte, hauptsache ich mach das, was mir gefällt. Ich fall auch immer wieder darauf rein. Da macht und tut man und dann sitzt man am Ende alleine da und hat am Besten noch eine Menge Kosten, auf denen man sitzen bleibt... *Würg*

Daniela hat gesagt…

Irgendwie kommt mir die Geschichte bekannt vor. Such' Dir einen beliebigen Verein, versuch' was zu organisieren und Du wirst genau das Selbe erleben. Ich glaube manchmal, die Menschen wissen nur Dinge zu schätzen, für die sie zahlen müssen.

Ist schade drum.

der 8. Tag hat gesagt…

werde an eine Lehre des a-sozialen Gemeinschaftslebens erinnert:
"Wenn jeder an sich selbst denkt ist an alle gedacht"

Anonym hat gesagt…

Diese "Unverbindlichkeit", die heute an den Tag gelegt wird, ist zum Kotzen. Sorry.

Wie heißt es doch inzwischen so schön? There is an i in TEAM, it's in the A hole.

Hat noch jemand das Gefühl, dass das mehr und mehr zunimmt, seit es Email und SMS gibt? Die Hemmschwelle, jemandem kurzfristig eine SMS mit "Kann doch nicht, meld mich später" zu schicken oder per Email Bescheid zu geben, dass man es sich anders überlegt hat, scheint niedriger zu liegen als die, den Gegenüber anzurufen oder direkt anzusprechen (Brief schreiben macht ja eh zu viel Aufwand), stattdessen überwindet man sich lieber und zieht eine Sache doch durch.

Das fängt bei Verabredungen zum Kaffee an (schön immer, wenn man schon da sitzt und 2 Minuten nach "lass uns dann treffen" o'clock direkt drei SMS mit "hups, ist kurzfristig was dazwischen gekommen" bekommt), geht über Referatstreffen und Lerngruppen bis offensichtlich zu Ferienlagern (wie dreist ist es, quasi einen Gegenveranstaltung zu starten?) und Dienstbesprechungen.
Eine "Freundin" hat irgendwie meine Hochzeit "ganz vergessen", doof auch. Ist ja vermutlich auch piep, dass man natürlich das bestellte Essen für zwei Personen trotzdem zahlen muss. Mal davon abgesehen, dass man sich vielleicht gefreut hat. Und ähm... dass man sowas eben nicht macht?

Ich nehm mich da auch gar nicht unbedingt von aus. Abends das Mädelstreffen zu Vino und Käse per SMS abzusagen heißt wenigstens, dass man nicht diskutieren muss, ob man nich doch noch "eben nur kurz...". Eine SMS schreibt man, legt das Handy weg, macht es im Zweifel aus... Emails muss man auch nicht ständig abrufen... Aber nett ist es nicht. Und "früher hät's das nicht gegeben" ;) Weil es einfach gar nicht möglich gewesen wäre. Und die meisten so viel Anstand im Leib hatten, ihre Freunde nicht wartend irgendwo stehen zu lassen, weil es einfach keine Möglichkeit gab, sie irgendwie zu erreichen.

Banane hat gesagt…

Hi Jule,

es ist wirklich schade, dass es diese unzuverlässigen und wankelmütigen Egoisten schaffen, die Absage einer Freizeit herbeizuführen, Sponsoren zu vergraulen und nicht zuletzt auch euch Ehrenamtlichen die Lust an eurer Arbeit zu nehmen.

Gegen schlechte Zahlungsmoral gibt es allerdings ein ganz einfaches Mittel:
Anmeldung nur mit Einzugsermächtigung und Abbuchung der Teilnahmegebühr zu einem festgelegten Stichtag kurz nach dem Anmeldeschluss.
Wer auf Zuschüsse angewiesen ist, muss sich eben vor diesem Stichtag darum kümmern oder die Freizeit wieder stornieren, falls er das nicht auf die Reihe bekommt, bzw. die Zuschüsse nicht gewährt werden.

Mein Verein praktiziert die Sache mit der Einzugsermächtigung schon seit vielen Jahren sehr erfolgreich. (Allerdings ohne die Zuschuss-Geschichte)

Und gegen Querulanten und Leute mit unmöglichen Sonderwünschen hilft nur die klare Ansage, dass sie niemand dazu zwingt, ihr Kind bei dieser Freizeit anzumelden.

Gruß
Banane

Dennis hat gesagt…

Hey Jule,

Es ist sehr schade, dass es nicht geklappt hat, vor allem für die Teilnehmer, deren Eltern alles rechtzeitig gemacht haben.
Die Eltern, die eine Stornorechnung erhalten haben, sollten sich nicht beschweren. Kenne keinen Reiseveranstalter, der ab einen gewissen Zeitpunkt keine Stornogebühren verlangt. Die Höhe der Stornogebühr ist doch auch in dem üblichen Rahmen. Daher agiert Ihr dort doch nicht härter als andere.
Dass einige Eltern beim Sponsor angerufen haben, damit die andere Ferienfreizeit bezahlt wird finde ich ziemlich dreist.
Solltet Ihr nächstes Jahr wieder eine Ferienfreizeit organisieren, wünsche ich Euch schon mal alles Gute, damit es besser klappt als dieses Jahr.
Zum Glück hattet Ihr zumindest noch ein schönes Ostseewochenende. :-)

Liebe Grüße
Dennis

Krischan hat gesagt…

Das ist definitiv nicht nur ein U25-Phänomen. Privat organisiere ich für mich und Freunde seit Jahren Urlaube und eingeladen sind viele, halb zugesagt wird oft und an einem von mir klar kommunizierten Tag sind plötzlich doch wieder nur die Üblichen und Verlässlichen klar dabei. Nach dem Urlaub bekomm ich dann von den nicht Mitgefahrenen öfters mal eine Mail der Art '... aber nächstes Jahr ...'.

Einfach darauf einstellen, dann klappt es auch mit dem Spass mit den ernsthaften Zusagern.

Olli hat gesagt…

Ein wohl trauriges wie reales Abbild von dem, was um sich greift. Aber eben nur um sich greift, es ist gottlob noch nicht die Regel oder widerstandlos hingenommenes Mehrheitsphänome. Schade, dass Leute wie Jule und ettlichen Kommentatoren hier incl. mirselber dann eben für manche Unternehmungen und PLanungen nur noch mit den als verläßlich bekannten planen können - und zu Recht wollen!