Samstag, 10. August 2013

Spastische Attacke

Die eine oder andere Veränderung gibt es immer in unserem Wohnprojekt. Bei insgesamt 21 Personen, die sich über drei Etagen verteilen, ist das aber auch kein Wunder. Zwei Zimmer wurden frei, nachdem die beiden Bewohnerinnen außerhalb Hamburgs eine Ausbildung beziehungsweise ein Studium beginnen und dadurch in ein Internat beziehungsweise in ein Studentenwohnheim ziehen. Zum 01.08. bekamen wir nach längerem Auswahlverfahren und Probewohnen einen neuen Bewohner und eine neue Bewohnerin dazu, er ist 23 und wegen einer vererbten Erkrankung ständig, also auch innerhalb der Wohnung, Rollstuhlfahrer, sie ist 16 und Spasti, fährt längere Strecken außerhalb des Hauses im Rollstuhl.

Die junge Frau kommt direkt aus einer psychiatrischen Klinik zu uns. Was sie auch jedem relativ rasch und offen erzählt und sich selbst als "Psychospaste, waschfest und lichtecht" beschreibt. Ich finde sie süß, auch wenn ihr Lieblings-T-Shirt den Spruch "Ich bin nicht süß!" trägt. Und wäre das Wort "keck" noch nicht entdeckt oder erfunden worden, wäre dafür spätestens jetzt großer Bedarf. Ein kleiner Wirbelwind mit Sommersprossen im Gesicht, eine kleine Nase, kinnlange dunkle Haare und eine sehr schlanke Figur fallen beim ersten Hinsehen auf. Das Jugendamt wurde intensiv tätig, um uns davon zu überzeugen, sie auch in dem Alter und mit der Vorgeschichte bei uns aufzunehmen. Selbst der behandelnde Klinikpsychologe kam persönlich hier vorbei, da es ihm, wie er sagte, eine Herzensangelegenheit sei, dass sie eine vernünftige Wohnung und damit zur Ruhe finde. Ich glaube, die Worte sind eindeutig.

Unterschiedlicher können die beiden Neulinge nicht sein. Trotzdem feierten sie ihren Einstand gestern abend gemeinsam mit einem feudalen Nudelauflauf. Mit allen, die spontan Zeit hatten. Und während der junge Mann keinen externen Besuch bekam, nahmen die Eltern und die Großeltern der jungen Frau an dem Essen teil. Insbesondere die Großeltern wollten sich anschauen, wo ihre Enkelin künftig lebt, und da wir strikt gegen "Besichtigungen" sind, schließlich wohnen wir hier nicht im Streichelzoo, haben wir das gemeinsame Essen zum Anlass genommen, sie gezielt einzuladen und uns dabei kennenzulernen.

Damit das niemand falsch versteht: Jeder darf hier Besuch empfangen, wann er will und wen er will. Aber dann in seinem Zimmer. Es gibt auch kein Problem damit, wenn der Besuch mitkommt in die Küche oder in den Gruppenraum, mit kocht oder mit fernsieht. Und wenn sich dabei jemand bekleckert, wird auch niemand meckern, wenn man kurzfristig die Jeans eines Besuchs durch die Waschmaschine schickt. Aber Führungen durch alle Etagen, gerade noch mit mehreren Peronen, mal eben alle Bewohnerinnen und Bewohner kennen lernen, an alle Zimmer anklopfen und reinschauen wollen, wie das öfter von Organisationen und interessierten Personen angefragt wird, lehnen wir kategorisch ab. Das würde jemand aus einem Mietshaus oder einer großen Mehrgenerationen-/Patchwork-WG auch nicht einfach so mit sich machen lassen wollen.

Der Nudelauflauf schmeckte mir recht gut, den Eltern unseres Neuzugangs hingegen überhaupt nicht. Die Mutter ließ nach dem ersten Bissen durchblicken, dass man "bisher immer genug Geld gehabt hat, um die einzelnen Komponenten einer Mahlzeit sauber zu trennen", und der Vater fügte mit spitzer Zunge hinzu, dass der Kommentar seiner Gattin "möglicherweise unberücksichtigt gelassen hat, dass der Matsch zwischen den zerkochten Teigwaren auch das Produkt einer spastischen Attacke sein könnte, in der seiner Tochter alles in den Häcksler geraten sei, was in der Küche so herumlag." Das entschuldige zwar einiges, erkläre aber auch, wie die zwischen den Zähnen knirschenden Eierschalen in den Braten geraten seien.

Ich weiß zwar nicht, was im Vorfeld alles vorgefallen sein mag, damit man so wird. Aber vor unbeteiligten Menschen derart über seine eigene Tochter zu pesten, passt in ein Familienbild, das durch mindestens eine psychische Erkrankung und Entscheidungen der Jugendbehörde mitgezeichnet wurde. Unser Frischling fing zu heulen an und bat die Eltern, zu gehen, Sofie setzte ein eindeutiges Zeichen, rollte zur Tür, öffnete diese demonstrativ und sagte zu Marias Assistentin: "Könnten Sie den Herrschaften vielleicht ein Bündel rohe Karotten und eine Flasche Mineralwasser, sauber getrennt, mit auf ihren Weg nach draußen geben?" - Worüber sich die Tochter plötzlich kiechernd amüsierte. Die Eltern gingen und ließen ihren dampfenden Auflauf und einen ratlosen Opa zurück, dessen zwei Hörgeräte anscheinend mehr auf einen direkten Dialog als auf eine größere Unterhaltung eingestellt waren, und der die mit zerknirschter Miene ebenfalls zurück gebliebene Oma mit gerunzelter Stirn fragte: "Was ist denn jetzt schon wieder los?"

Woraufhin die Oma laut antwortete: "Das erzähle ich dir später, lass uns essen."

Der Rest des Essens verlief ruhig und harmonisch. Anschließend schaute sich der Opa das Zimmer seiner Enkelin an und war wohl schwer begeistert. Er sprach auch mit Maria und bat sie, ob sie ihm auch ihr Zimmer zeigen könnte. Er erzählte, dass seine letzten Erinnerungen an Menschen, die ständig "untergebracht" seien, ihn in die 1960er Jahre zurück führten, als ein selbstmordgefährdeter Bruder lange Zeit in einer geschlossener Einrichtung gelebt habe. Maria erklärte ihm, dass hier niemand "untergebracht" sei, sondern alle Menschen hier freiwillig und aus persönlicher Überzeugung wohnen würden - und sich jederzeit auch eine eigene Wohnung suchen dürften und könnten. Sie seien halt nur von Pflege oder Assistenz abhängig. Beides lasse sich besser im großen Rahmen organisieren als für eine einzelne Person - wenngleich hier jeder seine Hilfen für sich selbst organisiere und Leute wie beispielsweise die Stinkesocke allenfalls hauswirtschaftliche Hilfen (Getränkekiste tragen, Glühbirne wechseln) abrufe.

Der Opa sagte, er habe sich das ganz anders vorgestellt. Selbst ein Zimmer, in dem jemand wohne, der ständig auf Hilfe durch andere Menschen angewiesen sei, unterscheide sich nicht von einem Zimmer in einer ganz normalen Familie mit nicht behinderten Menschen. Und niemand laufe in weißen Hosen herum. Als er gehört hatte, seine Enkelin werde in einer Einrichtung untergebracht, hätte er sich eine Anschlussbehandlung an den Klinikaufenthalt, so etwas wie eine Kurklinik, vorgestellt. Etwas stationäres. Hier würde man jedoch wohnen und leben. "Das gefällt mir ganz ausgezeichnet, das ist sehr gut für unser Mädchen", sagte er zur Oma und nahm sie in den Arm. Und fragte sie: "Ich finde, wir sollten uns erkundigen, ob wir ihr monatlich ein kleines Taschengeld zahlen können, was denkst du?" - "Das finde ich eine sehr gute Idee von dir, Vater, das unterstütze ich sofort!"

Kommentare :

Anonym hat gesagt…

Die Neue klingt doch so, als würde sie richtig gut zu euch passen!

Dass ihre Eltern sich so bescheuert benehmen und die Großeltern völlig tolerant sind, überrascht mich. Schön, dass sie wenigstens zu ihnen angenehmen Kontakt halten kann und der Opa so begeistert von ihrer Wohnsituation ist.

Blogolade hat gesagt…

Respekt, den Schritt, die eigenen Eltern rauszuwerfen, wagt nicht jeder.
Wenigstens hat sie gescheite Großeltern. :) Ihr habt bestimmt viel Spaß miteinander

Anonym hat gesagt…

Hallo!

Wenn ich mir Jules Remasuri mit ihrer "buckligen Verwandtschaft" so ansehe und dann diese Eltern, dann komme ich zum Schluss, dass Eltern "behinderter" Kinder ein Mordsproblem haben. In unserer egomanischen, schicken, optimierten, rationalisierten, durchgestylten, oberflächlichen Bussi-Bussi Gesellschaft gilt es als offensichtlich unziemlich ein Kind mit besonderen Bedürfnissen zu haben. Daran ändert auch die überbordende political correctness nichts. Mir sind Leute 10x lieber die den Wahnsinn der PC nicht mitmachen und ihr Herz am rechten Fleck haben, als diese Generation der Phrasendrescher. Ich bin wahrscheinlich auch schon im Alter dieser "Eltern" und wundere mich über gar nichts mehr. Meiner Ansicht nach ist das die egoistischte Generation die jemals den Planeten gesehen hat.
Die Grosselterngeneration ist durch eigene Erfahrungen oft milder und sozialer, da sie noch eine altruistischere Erziehung genossen haben.

Ich bin immer wieder entsetzt, aber wie gesagt, micht wundert nix mehr.

LG

Andreas

Anonym hat gesagt…

@Andreas, ich glaube du steckst da Eltern behinderter Kinder zu sehr in eine Schublade. Es gibt verdammt viele, die sich für ihre behinderten Kinder wirklich aufopfern. Aber in allen "Menschengruppen" gibt es eben welche, die einen Knall haben. So auch offenbar die Eltern der 16jährigen.


@Jule, ich wünsch euch viel Spaß in eurer neuen Wohnkombi und hoffe, dass die neuen Bewohner sich nicht zu Problemfällen entwickeln.

Liebste Grüße

unkontrollierte-Kontrolle hat gesagt…

Na, das hört sich ja spannend an. Schön, dass die Großeltern wenigstens so anständig sind, wenn schon die Eltern rausgeschmissen werden müssen ;)
"Viel Erfolg" mit euren neuen Mitbewohnern, dass alles gut verläuft :)

Banane hat gesagt…

Hi,

ich wünsche eurer "waschfesten, lichtechten Psychospaste" von ganzem Herzen, dass sie sich bei euch gut einlebt! - Und hoffentlich bleibt ihr weiterer Besuch von ihren unerträglichen Eltern erspart.
Bei solchen Eltern ist es gut, dass sie wenigstens nette Großeltern hat, die sie unterstützen wollen.

Gruß
Banane

Anonym hat gesagt…

Lieber Anonym:

Magst recht haben. Aber mir fällt auf, dass die Eltern diese Mädchens den gleichen oder ähnlichen Knall haben wie Jules Eltern. Da steckt doch System dahinter. Oder?

LG

Andreas

Rosa hat gesagt…

@ Andreas: ich glaub auch eher, dass es einfach einen gewissen Prozentsatz an Eltern gibt, die eigentlich besser keine Kinder haben sollten und das unabhängig davon ist, ob die Kinder behindert sind oder nicht.

BigDigger hat gesagt…

Wenn ich hier nicht so viel von Deinen Eltern hätte lesen müssen, liebes Stinki, wär ich von den Eltern der Neuen aber deutlich mächtiger entsetzt.

Naja, immerhin wissen wir nun (mutmaßlich), woher die psychologische Komponente stammt. Wer mit Handicap bei Herrn König und Frau Königin aufwachsen muss, kriegt unweigerlich einen Schaden weg.

Der allerdings so groß nicht sein kann, denn wenn sie einen Spruch wie den mit "waschfest und lichtecht" bringt, scheint sie nicht so bananas zu sein, wie man beim Lesen der "psychiatischen Klinik" bekommen konnte.

Die Großeltern hingegen haben das Herz auf dem rechten Fleck, das freut mich. Man sollte meinen, das sei ja bei den meisten Großeltern so - andererseits dürften diese zumindest aus einer Zeit stammen oder von Eltern mit Prägung aus einer Zeit erzogen worden sein, als man mit Menschen mit Behinderung noch ganz anders umging. Stichwort: "Brausebad".

Was mich allerdings wirklich überrascht, geht ja beinahe unter:
"Das Jugendamt wurde intensiv tätig, um uns davon zu überzeugen, sie auch in dem Alter und mit der Vorgeschichte bei uns aufzunehmen. Selbst der behandelnde Klinikpsychologe kam persönlich hier vorbei, da es ihm, wie er sagte, eine Herzensangelegenheit sei, dass sie eine vernünftige Wohnung und damit zur Ruhe finde."

Rennen die Euch tatsächlich die Bude ein, um Menschen bei Euch "unterbringen" zu können (im Sinne von "wir kämpfen dafür", nicht wie "aus den Augen, aus dem Sinn")?

Nach allem, was Du so beschreibst, würde ich sagen, Euer Konzept hat sich nicht nur bewährt, sondern schreit auch geradezu danach, noch ausgeweitet zu werden, oder?
Klar, Ihr werdet das kaum leisten können. Aber vielleicht finden sich ja noch weitere (nicht-kommerzielle) Trägergemeinschaften, die das aufgreifen? Es scheint ja den Menschen mit Behinderung zu dienen...

BigDigger hat gesagt…

@Andreas
Ich denke, Du unterliegst hier dem typischen Wahrnehmungsproblem: Du siehst hier zwei krasse Fälle und überträgst das auf alle - dabei tust Du aber denen Unrecht, über die Jule nicht schreibt, weil es ihr nicht ins Auge fällt oder es nichts Besonderes ist, wenn Eltern ihr eingeschränktes Kind normal behandeln.

Oder auch denen, die sich besonders gut um ihren kleinen Rollteufel kümmern - wie zum Beispiel Maries Eltern.

Rike hat gesagt…

@Andreas
Ich denke auch, dass bei weiten nicht alle Eltern von behinderten Kinders so beknackt sind wie die von Jule oder der neuen Mitbewohnerin.

Zumal wenn eine 16jährige vom Jugendamt an ein Projekt wie Jules vermittelt wird anstatt wieder zu Hause einzuziehen, die Annahme, dass da was zu Hause nicht so ideal läuft recht nahe liegt.

Es scheint ja auch so, als hätte das Wohnprojekt inzwischen bei den einschlägigen Stellen einen guten Ruf. Daher werden wahrscheinlich die "schwierigen" Fälle überschnittlich oft dorthin vermittelt werdern.

Wie dem auch sei, alles Gute mit euren beiden neuen Mitbewohnern.

Christian hat gesagt…

Ich mag Taschengeld!

@Andreas In der Mehrheit wird oft von den schlechten Eltern berichtet, weil die öfter den Bock abschießen, aber insgesamt hast du hoffentlich Unrecht. Wenn du Beispiele für gute Eltern haben magst würd ich sofort Maries Eltern ins spiel bringen. Marias Eltern verzichten für das Wohl ihrer Tochter auf das zusammenleben mit ihr. Hamburg ist hier bestimmt besser als, wo war das, Portugal? Und mir fallen noch die Eltern von der damals(?) 14 jährigen Marie ein die zwar aus besseren Verhältnissen kommt, aber deren Eltern trotz eigener Ängste Wohl des Kindes schätzen.

Sollte ich mich in Namen oder Orten geirrt haben, verbessert mich bitte.

Christian hat gesagt…

Änderung zu meinem Post, ich meinte wohl Lisa.

letterkerl hat gesagt…

Danke.

Zum Thema "Eltern von behinderten Kindern": Ich kenne mittlerweile doch einige (unter anderem meine). Und die meisten haben auf die eine oder andere Weise einen Knall. Ist einfach so. Haben zwar die meisten Eltern, aber bei behinderten Kindern kommt so viel mehr Druck (und viel mehr Abhängigkeit der Kinder) dazu, dass die Auswirkungen viel extremer sind.

Nicht, dass ich es nicht verstehen könnte. Aber zu sagen dass es nicht so ist, ist für mich Verleugnung von Tatsachen.

Just my 2 cents.

Anonym hat gesagt…

@ Andreas

Ich glaube, dass viele Eltern... einen Knacks haben (einfach, weil viele Menschen einen haben und viele davon Eltern werden). In "Ausnahmesituationen" (bzw. in von der Norm abweichenden) wird das aber sicherlich oft intensiviert (und da würde ich exzessives Aufopfern einschließen - z.B. wenn Muttern 18 Jahre nicht arbeiten geht, weil Sohnemann Spasti ist... mit Abitur, Regelbeschulung, Führerschein und Fußballtraining und Muttern trotzdem einfach nicht arbeiten gehen kann, weil sie ja fürs Kind da sein muss) und vielleicht gibt es auch einfach Menschen, die solche Leute magisch anziehen.

Es gibt sicherlich so einige, die das Gefühl haben, ihr Leben sei eine Soap und man würde ihnen ihre Familie nichmal im Harz4 TV glauben. Egal ob behindert oder nicht. Alleine in meinem engsten Bekanntenkreis würden mir direkt drei einfallen, denen das so ginge.

Juls

Chrissy hat gesagt…

Ja, solche Eltern gibt es leider auch... ich selbst habe auch eine "Macke". Meine Eltern mussten durch eine harte Schule mit Vorurteilen, Behördenkampf und was nicht noch alles gehen. Das mcht Arbeit. Produziert Frust und Tränen. Man muss sich vielleicht auch damit auseinandersetzen, dass der Lebensentwurf ein bisschen ins Wanken geraten ist. Manche können das leider nicht.

Ich persönlich bin "normal" aufgewachsen, wie jedes andere Kind. Mit Regeln und auch einen gehörigen Anschiss, wenn ich Mist gebaut habe. Kinder mit Behinderungen sind keine besonderen Kinder und auch keine Engel auf Erden. Wirklich nicht... :-p

Edelnickel hat gesagt…

Sonst bin ich ja eher stille Mitleserin, aber das Benehmen der Eltern hat mich grad so getroffen, dass ich doch mal was sagen muss.
Gut, dass die Kleine ihre Eltern rausgeworfen hat. Wer sich nicht benehmen kann, fliegt halt. Wie man sich nur so benehemen kann, tzz.
Zum Glück hat sie offensichtlich liebe und liebende Großeltern, die du hier sehr sympathisch gezeichnet hast.

Euer Konzept ist übrigens toll! (Ich frag mich nur, warum es das so noch nicht generell gibt?)

Liebe Grüße und ein schönes Miteinander!

ednong hat gesagt…

Wie du schon selbst sagst - man weiß nicht, was es an Vorgeschichte gibt, ganz besonders bzgl. ihres Verhältnisses zu den Eltern. Aber es ist schon krass, wenn die Eltern das, was sie äußerten, auch noch ernst meinten. Man, man.

Und wie schon angemerkt - euer Konzept scheint sich ja mehr und mehr zu bewähren. Es sollte mehrerer solcher Vereine geben, die das aufnehmen und ausbauen.

Olli hat gesagt…

Die Wortwahl der Eltern hätte, wenn nicht so zum Nachteile des Kindes, doch etwas fast schon brachial komisches. Nur in einer Comedy-Sendung würde dann jeder denken, so was gibt es in der Realität doch gar nicht.

Motivation und Umsetzung der Besuchs-, nicht besichtigungsregelung ist ein weiterer Punkt bei Eurem Projekt, den ich einfach nur klassefinde.

Wobei möglicherweise manch Besuch, der einer einzelnen Person gilt, natürlich auch streichelnde Absichten als Besuchsmotivation hegen kann wie durchaus soll...

Und wenn es mit Dir und den Fans drumrum immer so weiter geht und irgendwann ganz dolle wird, musst Du für Getränkekisten tragen und Glühbirne wechseln dereinst nic mehr zahlen, sondern kannst die Erledigung dieser Aufgaben bestimmt an den meistibietenden versteigern (das Du das nicht wolles wirst ist mir klar, aber der Gedanke wollte dennoch auf die Welt).