Dienstag, 21. Oktober 2014

Handarbeit

Früher gehörte zum Medizinstudium angeblich noch nicht so viel Praxis wie heute. Dennoch könnte es viel mehr sein. Okay, mein Praktisches Jahr kommt ja noch, aber ich persönlich habe das Gefühl, ich lerne mehr, wenn ich Theorie und Praxis gleichzeitig vermittelt bekomme, statt erst die komplette Theorie zu büffeln und später alles verknüpfen zu müssen. Aber das ist keine Kritik am System, zumal es unter Garantie auch 100 gute Gründe gibt, warum das Studium genau so und nicht anders aufgebaut ist. Ich erfahre aber auch, dass unterschiedliche Hochschulen sich im Rahmen der Möglichkeiten unterschiedlich für einen frühzeitigen höheren Praxisanteil engagieren.

In diesem Semester erfreue ich mich an einem persönlichen praktischen Schwerpunkt in der Chirurgie. In einem Lehrkrankenhaus, also einem Krankenhaus, das selbst nicht zur Universität gehört, aber aufgrund eines Vertrages mit der Uni ihre Studenten ausbilden darf. Sägen, Bohren, Hämmern, Schrauben, Kleben, Stricken, Häkeln, Nähen und Basteln - die ganze Welt der Handarbeit, live und in Farbe. Ich darf inzwischen auch schonmal den Tupfer festhalten ... nein, das wäre jetzt ungerecht. Ich lerne täglich dazu, vor allem bei der Erkenntnis, dass Personal sehr knapp sein kann.

Meine Wirkungsstätte ist zur Zeit eine Aufnahme. Stinkesocke wird abgehärtet für das spätere Leben. Chirurgische Notfälle sind natürlich nochmal was ganz anderes als internistische. Wenn da ein Motorradfahrer mit offener Schädelfraktur und frisch amputiertem Bein eingeliefert wird, vergesse ich schon mal gerne für fünf bis sechs Sekunden das Atmen. Nicht, dass ich damit zurzeit allzu viel zu tun hätte, aber der Anblick ist schon schaudrig.

Nicht oft passiert es, aber manchmal kommt es dennoch vor, dass die Aufnahme an ihre erste Kapazitätsgrenze stößt. Unglücksfälle und einzelne Schwerverletzte werden vorher angekündigt, die Verteilung solcher personalintensiven Notfälle auf unterschiedliche Kliniken in der Regel gesteuert. Aber wenn es einen Unfall mit vielen Verletzten gibt oder zeitgleich zwei oder drei heftige Ereignisse passieren, kann es schonmal sein, dass der Bär steppt. So war es heute. Normalerweise können gleichzeitig vier Notfälle in dem Krankenhaus direkt behandelt werden, davon maximal zwei Schwerverletzte zur gleichen Zeit. Mit "Notfälle" sind hier diejenigen gemeint, die nicht warten können. Für ambulante Patienten, die selbst in die Notaufnahme kommen, gibt es natürlich weitere Kapazitäten - oder sie müssen eben warten.

Die Rettungsleitstelle kündigte einen Verkehrsunfall mit mehreren Schwerverletzten an und schickte zwei Schwerstverletzte sowie einen Leichtverletzten zu uns. Der Hintergrunddienst (Bereitschaft, Sationsärzte) war bereits alarmiert, da bereits zwei Schockräume mit als akut lebensbedrohlich eingestuften Patienten belegt waren. Es wurde die Aufnahme bis auf weiteres bei der Leitstelle abgemeldet, so dass nach den drei zu erwartenden Patienten keine weiteren Notfälle eingeliefert werden. Wie gesagt, das kommt nicht oft vor, aber es ist wohl auch nicht sooo ungewöhnlich.

Mit dem Taxi kam dann eine Frau um die 75, ihren Mann im Schlepptau. Er habe sich beim Heimwerken verletzt. Schwer verletzt, wie sich schnell herausstellte. Keine Minute später, die drei Verletzten des Verkehrsunfalls waren vermutlich noch gar nicht auf dem Weg, kamen drei Männer mit lautem Gebrüll reingestolpert. Mir lief es eiskalt den Rücken runter. Einer hatte eine Bauchverletzung durch einen Messerstich, einer der anderen beiden war erheblich an den Händen verletzt und der dritte war der Fahrer. Was genau los war, wusste niemand, aber man sei schonmal ins Krankenhaus gefahren. Der Mann mit der Bauchverletzung war leichenblass, schweißnasses Gesicht, hatte die Arme über die Schultern seiner Kumpel gelegt und wurde mehr geschleift als dass er noch selbst ging. Auf dem Fußboden gab es eine nicht unerhebliche Blutspur. Und dann ging es rund.

Der Mann kam gleich in den nächsten Schockraum und natürlich wurde die Polizei gerufen. Mehr Sorge machte aber der Versorgungsengpass. Der Chefarzt ordnete eine höhere Alarmstufe nach einem Notfallplan an, was zwei wesentliche Folgen hatte: Dienstfreie Mitarbeiter wurden über den Pförtner angerufen und in die Klinik beordert, und der normale Aufnahmebetrieb wurde eingestellt. Das heißt: Alle rund 30 Patienten, die sich im Wartebereich stapelten, mussten die Aufnahme verlassen und wurden, sofern es eher Kleinigkeiten waren, entweder gebeten, eine Notfallpraxis aufzusuchen oder zum Hausarzt zu gehen. Wer nicht weggeschickt wurde, sollte in einem Aufenthaltsraum warten, der zu diesem Zweck extra geräumt wurde. Ich sollte mit zwei Mitarbeiterinnen mitgehen und bei der Versorgung der verbliebenen Patienten helfen. Ein Behandlungsraum neben einer Station wurde dafür zweckentfremdet, nach zwanzig Minuten kam eine Ärztin, die eigentlich dienstfrei hatte.

Ich will nicht behaupten, dass ich in diesem Behandlungsraum heute irgendwas Chirurgisches lernen konnte. Die Patientinnen und Patienten wurden im Galopp durch die Behandlung geführt, alle waren froh, wenn ich nicht nerve und mich im Hintergrund aufhalte. Was ich aber gelernt habe: So eine Maßnahme hat auf Menschen eine sehr emotionale Wirkung. Weniger auf mich, mehr auf die Leute, die wegen eines eingewachsenen Fußnagels die 112 wählen. Von den ehemals rund 30 Patienten verblieben ganze acht, die wirklich dringend Hilfe brauchten. Der Rest checkte nach einem kurzen Gespräch, ob wirklich ein Notfall vorliege, wieder aus. Ich will nicht behaupten, dass ich Menschen nicht ernst nehme, wenn sie gesundheitliche Probleme haben. Aber wenn jemand in eine Notaufnahme kommt, weil er sich beim Briefe schreiben am Papier geschnitten hat, dann ist irgendwas falsch. Ich weiß nur noch nicht, was.

Marie erzählte mir heute von einer Patientin, die als Notfall kam, weil sie wissen wollte, ob in ihrem Bauch ein Junge oder ein Mädchen wächst. Nachdem die Ärztin drei Mal gefragt hat, ob die Patientin irgendwelche akuten Probleme hätte, kam heraus, dass die junge Dame noch nicht mal einen Schwangerschaftstest gemacht hatte. Ihre Regel war nach sexueller Aktivität lediglich überfällig. Seit zwei Tagen...

Kommentare :

Anonym hat gesagt…

Sowas, was Marie erlebt hat, gibt es in der Gynäkologie häufig. Bei uns kommen ständig junge Frauen in die Ambulanz und wollen "Schwänzchen gucken", oft schon so früh, dass man auf dem Sono noch überhaupt nichts erkennen kann. Oft sind das bei uns Menschen, die kaum ein Wort Deutsch verstehen und sich persönlich beleidigt fühlen, wenn man sie ohne akute Bescherden zum Frauenarzt schickt.

Johanna hat gesagt…

Puh, stressig! Da fällt es wirklich schwer, nachzuvollziehen, warum Leute mit kleineren Wehwehchen auch noch ungeduldig und pampig werden.

Als ich letztens im KH in der Notfallambulanz war, hing dort ein Aushang, der die Behandlungsreihenfolge erklärte. Das half mir, meine (zugegebenermaßen doch vorhandene) Ungeduld etwas zu relativieren. Klar ist es unangenehm, Schmerzen zu haben und warten zu müssen - aber von Lebensgefahr waren ich und die anderen Wartenden weit entfernt.

Ich mag deine Berichte aus der Praxis!

Liebe Grüße, Johanna

Schnuffelsocke hat gesagt…

Ich schätze ich war früher auch so ein "Notfall" der im Grunde genommen nicht wirklich was hatte... Aber mir persönlich fällt es extrem schwer richtig einschätzen zu können, was ein Notfall ist und was nicht.
Dadurch das ich inzwischen verheiratet bin, habe ich das Glück eine Person an meiner Seite zu haben, die einschätzen kann, wann ich tatsächlich in die Notaufnahme oder zum ärztlichen Bereitschaftsdienst muss.

Leider ist es manchmal aber auch extrem nervig, wenn ich in die Notaufnahme fahren muss, weil ich mal wieder einen Einlauf brauche oder so... Die Zeiten in denen ich häufig eine Infusion "abholen" musste sind zum Glück vorbei...
Trotzdem extrem nervig und mir wäre es deutlich lieber, ich hätte selber das Zeug für nen Einlauf Zuhause...

PS: Ich meine übrigens nicht das große Teil, das von einer Schwester / Arzt gegeben werden muss, sondern dieses nette kleinen Ding, das man sich auch ruhigen Gewissens selber geben kann, wenn man mal weiß wie es funktioniert!

Hut ab Jule, dass du dich für so eine stressige Notaufnahme entschieden hast. Chirugie ist wahrlich kein Zuckerschlecken!

Dani hat gesagt…

Auwei, das war ja ein harter Tag.
Dass Menschen gerne auch mal in die Notaufnahme gehen um sich ein Pflaster aufkleben zu lassen, glaube ich sofort.
Und was den "Gyn-Fall"angeht empfehle ich den Blog von Josephine Chaos, solche und ähnliche "Notfälle" scheinen häufig, gerne auch mitten in der Nacht, vorkommen...

Anonym hat gesagt…

Theorie ist, wenn man weiss wies funktioniert, aber nichts klappt.
Praxis ist, wenn alles klappt, aber keiner weiss wies funktioniert.
Im Studium/der Ausbildung werden Theorie und Praxis kombiniert: Nichts klappt und keiner weiss warum. Das ist das schöne anner FH, es ist schulischer organisiert und die Zeit die man an der Uni für Kurs- und Zeitplanung benötigt hat man anner FH als Freizeit, pardon zusätzliche Zeit zum Lernen und Nacharbeiten. Bologna sei Dank ändert sich das etwas (ob gut oder schlecht muss jeder selbst abwägen).

Das in der realen Welt immer Mangel an Personal herrscht, wirst du eigentlich in allen Bereichen erleben. Im medizinischen Bereich ist das natürlich kritisch zu sehen.

Es gibt aber auch Leute die nicht wegen Kleinigkeiten in die Notaufnahme gehen, wie z.B. bei uns in der Firma erlebt: "Ich soll ins Krankenhaus, wegen der kleinen Schwellung? Menschenskinder, ich bin doch nur mim Vorschlaghammer abgerutscht und hab das Knie berührt!"

Laurette hat gesagt…

Und schon wieder ein bisschen mehr Hintergrundwissen, wie das in der Notaufnahme so läuft - seit ich deinen Blog letzte Woche entdeckt habe, lerne ich täglich dazu! :)
Wenn du schon von der Blutspur schreibst, die der Patient hinterlässt - wer macht das dann eigentlich sauber? Kommt da das reguläre Putzteam nochmal vorbei oder macht das dann schnell das Krankenhauspersonal, damit es nicht so wüst aussieht? Das ist eine leicht dämliche Frage, aber irgendwie drängte die sich mir gerade auf...

Tante Cook hat gesagt…

Ich frage mich ja immer, WARUM?
Notaufnahme war ich früher gelegentlich mal, wegen akuter Knochenbrüche nach Sturz vom Pferd.

Tagsüber musste man eeeeeewig warten. 4 Stunden waren da keine Seltenheit. Nachts oder am späten Abend wurde man von müden und genervten Ärzten ziemlich angepamt, was man denn hätte.

Alles in allem völlig in Ordnung. Ich bin meistens vernünftig behandelt worden und alles war gut. Aber das ist ja kein Ort zum Wohlfühlen. Gibt doch schönere Aktivitäten als 4 Stunden im Wartezimmer einer Notaufnahme zu sitzen?

Anonym hat gesagt…

Du wirst das noch viel öfter erleben. Alles, was Notfalldienste macht ist die meiste Zeit damit beschäftigt, Fälle, die eigentlich keine Notfälle sind zu behandeln oder zu erklären, warum sie jetzt nicht behandelt werden...

Gerade gestern erst erlebt: Wir werden mit dem Rettungswagen alarmiert, Stichwort Verdacht auf Herzinfarkt, Patient klagt über Brustschmerzen, der Notarzt kommt auch. Dort angekommen: Ja, er habe seit morgens um 6 Brustschmerzen, aber er habe ja noch arbeiten müssen, einklaufen und den Tatort schauen und hätte deswegen um halb 12 abends den Rettungsdienst gerufen. Da fehlen einem einfach die Worte.

Stud. pharm. hat gesagt…

Schnuffelsocke: Frag einfach mal in einer Apotheke nach. Wir hatten sowas eigentlich immer da.

Und eine Notaufnahme ist der Ort, wo eine lange Wartezeit einen eigentlich glücklich machen sollte.

Ju hat gesagt…

@Schnuffelsocke: "Trotzdem extrem nervig und mir wäre es deutlich lieber, ich hätte selber das Zeug für nen Einlauf Zuhause...

PS: Ich meine übrigens nicht das große Teil, das von einer Schwester / Arzt gegeben werden muss, sondern dieses nette kleinen Ding, das man sich auch ruhigen Gewissens selber geben kann, wenn man mal weiß wie es funktioniert!" Das Zeug gibt es rezeptfrei in jeder Apotheke ;-)

Ulli hat gesagt…

Ich bin vor 10 Jahren von einem Hund in den Arm gebissen worden und bin (da die Erstversorgung in Krankenhaus A, sagen wir mal suboptimal lief, 3 Monate alle zwei - drei Tage zum Arzt, bis dass ich dann in Krankenhaus C (ja, dazwischen gab es noch ein B... ich hatte Spass!) operiert wurde. In Krankenhaus C musste ich dann noch einige Male in die Chirurgie kommen zur Kontrolle und bei einem dieser Termine sass ich 4 Stunden im Wartezimmer. Ich habe mich zwar gewundert, weil Patienten, die nach mir kamen, vor mir drankamen und dann eine lange Pause war, aber ich dachte mir, dass vielleicht Notfälle reingekommen waren und habe einfach weitergelesen. Bis dass dann eine Schwester den Flur runtergesegelt kam und sich entschuldigte, sie hätten mich einfach vergessen. Ich fand das nicht schlimm und habe ihr das auch gesagt (ich hatte ja schliesslich ein Buch dabei und war davon ausgegangen, dass Notfälle dazwischen gekommen waren), aber ihr war es furchtbar peinlich und auch die anderen Schwestern haben sich mehrfach entschuldigt. 1,5 Jahre später musste ich noch einmal operiert werden (wieder im Krankenhaus C) und als ich zur Voruntersuchung kam, meinte die Schwester: "Sie sind doch diejenige, die mal vier Stunden im Wartezimmer sass und sich nicht beschwert hat, sondern einfach ein Buch gelesen hat, oder?" Als ich bejaht habe und etwas verwundert gemeint habe, dass ich nicht glauben kann, dass sie sich da noch dran erinnert, meinte sie, dass sie und ihre Kolleginnen da immer dran denken müssen, wenn ein Patient mal wieder schreit, weil er 20 Minuten warten muss. :-) Da ist mir zum ersten Mal wirklich aufgegangen, dass manche Patienten einfach jedweden Bezug zur Realität verloren haben (am Tag der OP lag ich dann mit einer 15jährigen Schülerin meines Vaters im Zimmer, der ein Zehnagel gezogen werden musste und die auf Chefarztbehandlung bestand, weil sie privat versichert war... Da war mir dann endgültig klar, dass ich weder Ärztin noch Krankenschwester werden möchte. :-)

masterwahnsinn hat gesagt…

Ich bin auch mal mit so einem Nicht-Notfall in der Notaufnahme vorstellig geworden und wurde wieder weggeschickt - zurecht, natürlich.
Ich war 16, abends allein zu Hause, als ich plötzlich einen roten Strich am Arm bemerkte, sofort an eine Blutvergiftung dachte und Panik bekam. Meine Eltern waren im Urlaub, demtentsprechend nicht zu erreichen, die Nachbarn waren auch nicht da. Hab mich aufs Fahrrad geschwungen und bin in die Notaufnahme gefahren, wo nicht einmal meine Patientendaten aufgenommen wurden. Die Schwester am Empfang guckte nur kurz auf meinen Arm, sagte, da wäre nichts, und wünschte mir noch einen schönen Abend.

Schnuffelsocke hat gesagt…

Ähm... Ich glaube kaum das es einen kleinen Einlauf rezeptfrei in der Apotheke gibt. Das wäre mir persönlich jetzt völlig neu...

Aber ich kann ja mal im KH nachfragen, wenn ich demnächst wieder meine übliche Untersuchung habe...

@masterwahnsinn: Naja.. Wenn sich die Schwester das angeschaut hat und so geurteilt hat... Immerhin besser als ohne irgendwas direkt weggeschickt zu werden. *denk*

Anonym hat gesagt…

Meine persönlichen highlights aus der Notaufnahme waren ein 17jähriger Bengel,der schwer humpelnd reinkam, moserte, weil er warten musste, und nan Mückenstich unterm Fuß hatte. Ohne Scheiß!
Und dann noch ein Jungspund, der an der Steilküste (unten) Fußball gespielt hatte, umgeknickt war und sich außer Stande sah, die 50 Treppenstufen zum Parkplatz hochzuhumpeln. Der rief den Heli...

Anonym hat gesagt…

Ich möchte nicht unhöflich sein, nur neugierig: wie funktioniert das im Rollstuhl und im KH? Ich meine zb im OP ist der Tisch doch vermutlich recht hoch oder? Und muss man als arzt nicht bei manchen Behandlungen über dem Patienten stehen um einen geeigneten physikalischen Winkel zu haben zb zum Einführen von Sonden oder so? LG

Johanna hat gesagt…

@Schnuffelsocke: also ich bekomme ohne Rezept in der Apotheke sowohl Miniklistiere als auch ganz stinknormale Einläufe ohne Rezept.Soweit ich weiß, ist das überall in Deutschland so. Wie es in anderen Ländern aussieht, weiß ich allerdings nicht...